OpenAI bringt mit GPT-6 Rosalind Research ein neues KI-Modell für die Forschung in den Biowissenschaften auf den Markt. Der Zugang startet für eine begrenzte Zahl freigegebener Enterprise- und Business-Kunden in Work und Codex sowie nach einer zusätzlichen Freigabe über die API.
Für biologische Forschung und Medikamentenentwicklung
GPT-6 Rosalind Research verbindet die Fähigkeiten von GPT-6 mit spezialisierten Funktionen für biologische Forschung. Das Modell soll Wissenschaftler unter anderem bei Genom- und Sequenzanalysen, der Untersuchung von Proteinen, medizinischer Chemie, Literaturauswertungen und der Planung von Experimenten unterstützen.
In Codex lässt sich das Modell mit dem Life Sciences Research Plugin verbinden. Dadurch kann es wissenschaftliche Datenbanken, spezialisierte Programme und weitere Datenquellen in mehrstufige Aufgaben einbeziehen. Über die API trägt das Modell die Bezeichnung »gpt-6-rosalind«.
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Zugang bleibt streng begrenzt
Ein Enterprise- oder Business-Abo allein reicht nicht aus. Sowohl die Organisation als auch der einzelne Nutzer benötigen eine Freigabe für Rosalind Research. Eine Genehmigung für die niedriger eingestufte Variante Rosalind Discovery schaltet GPT-6 Rosalind Research nicht frei.
Enterprise-Kunden beginnen zudem mit einer zweiwöchigen Admin-Vorschau. Das Modell ist während dieser Zeit standardmäßig ausgeschaltet und muss von einem Administrator für berechtigte Nutzer aktiviert werden. Im normalen Chat-Tab steht GPT-6 Rosalind Research nicht zur Verfügung.
OpenAI lässt das bisherige GPT-5.5 Rosalind Research weiterhin auswählbar. Damit können Forschungsteams bestehende Abläufe fortsetzen, während sie das neue Modell zunächst getrennt testen.
