FLUX Erase schlägt Konkurrenz bei der Bildbearbeitung
Mit FLUX Erase lassen sich störende Elemente auf Fotos ohne Prompts korrigieren und Kosten einsparen.

Black Forest Labs hat das neue KI-Modell FLUX Erase zur intelligenten Bildbearbeitung vorgestellt. Die Neuentwicklung entfernt störende Objekte oder Personen maskenbasiert ohne zusätzliche Texteingaben und arbeitet dabei rund viermal schneller sowie kostengünstiger als etablierte KI-Modelle der Konkurrenz.
Hohe Bildqualität ohne Text-Prompts
Das KI-Modell rekonstruiert Bildhintergründe nach der einfachen Markierung unerwünschter Bereiche nahtlos. Dabei passt es Texturen, Lichtverhältnisse und Schatten automatisch an die Umgebung an. Anwender müssen dafür keinen beschreibenden Prompt eingeben. Neben klassischen Gegenständen oder Personen retuschiert die neue Technologie auch komplexe Bildelemente wie Textpassagen und Wasserzeichen verlässlich.
Eine Besonderheit ist, dass neben dem maskierten Bereich auch die angrenzenden Bereiche automatisch in Bezug auf Schatten und Licht angepasst werden.
In einer menschlichen Qualitätsbewertung mit 198 Testbildern erzielte das KI-Modell eine überlegene Gewinnrate von 68,5 Prozent gegenüber GPT Image-2 und 63,2 Prozent gegen Finegrain Eraser Standard. Während es zu Nano Banana 2 exakte Parität hält, liegt es nur minimal hinter der Pro-Version dieses Anbieters.
Quelle: Black Forest Labs
Enormer Vorsprung bei Tempo und Budget
Der größte Vorteil der Neuentwicklung liegt in der extremen Effizienz. Mit einer durchschnittlichen Latenz von 4,54 Sekunden pro Megapixel arbeitet die Bildkorrektur etwa viermal schneller als die versammelte Konkurrenz. Das zweitschnellste KI-Modell benötigt im direkten Vergleich bereits über zwölf Sekunden.
Gleichzeitig unterbietet die Neuvorstellung die Preise der qualitativ vergleichbaren Konkurrenz deutlich. Ein Megapixel-Output kostet über die Schnittstelle 0,034 US-Dollar, womit das KI-Modell rund viermal günstiger arbeitet als Nano Banana Pro.
Quelle: Black Forest Labs
Für einen unkomplizierten Einstieg steht eine kostenlose Webdemo bereit, mit der sich die Fähigkeiten direkt im Browser ausprobieren lassen. Entwickler können das KI-Modell für professionelle Projekte zudem direkt über die hauseigene API einbinden.

