Meta Connect 2026

Meta Connect: Von Tamagotchi bis KI-Brillen ohne Kamera

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Meta Connect 2026

Auf der Meta Connect 2026 drehte sich vieles um Muse. Der KI-Agent wird in Metas Brillen integriert und erhält einen eigenen Anhänger. Daneben präsentierte der Konzern neue Brillen ohne Kamera sowie eine leichtere VR-Brille.

Muse bekommt ein Gesicht

Ein digitaler Avatar macht Muse künftig zum Gesprächspartner mit Gesicht, Körper und Stimme. Nutzer können mit ihm per Video in Echtzeit sprechen und ihm Aufgaben geben. Hinzu kommen eine anpassbare Stimme und eine eigene E-Mail-Adresse, über die sich der Agent in Nachrichten einbinden lässt.

Quelle: Meta

Auf dem Mac kann Muse mit Erlaubnis des Nutzers Anwendungen selbst bedienen und Aufgaben im Hintergrund erledigen. Verbindungen zu Shopify, Expedia, Notion und GitHub erweitern seine Einsatzmöglichkeiten. Die Einbindung in Metas KI-Brillen ist für die kommenden Monate angekündigt. Europa muss sich allerdings noch etwas gedulden. Der KI-Agent ist aktuell nur in den USA verfügbar.

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Ein KI-Agent am Schlüsselbund

Mit »Muse Charm« bekommt der Agent ein eigenes kleines Gerät. Der Anhänger mit Bildschirm zeigt die Figur »Jolly« und lässt sich per Sprache bedienen. Er erinnert an ein Tamagotchi, soll aber Aufgaben übernehmen statt gefüttert zu werden. Meta peilt eine Auslieferung im Dezember an.

Quelle: Meta

Die ebenfalls vorgestellte Ray-Ban Meta Audio verzichtet auf eine Kamera. Sie spielt Musik, ermöglicht Telefonate und bietet Sprachzugriff auf Muse. In den USA kostet sie ab 349 Dollar und soll ab dem 13. Oktober ausgeliefert werden. Außerdem kommt die Ray-Ban Meta der dritten Generation mit Kamera, längerer Akkulaufzeit und neuen Fassungen.

Auch VR und Display-Brillen erhalten Neuerungen

Für die Meta Ray-Ban Display kündigte der Konzern Navigation für Radfahrer und den Nahverkehr sowie einen digitalen Doppelgänger für Videotelefonate an. In Deutschland soll die Brille ab dem 13. Oktober erhältlich sein.

Die Meta VR Glasses sind das Highlight, können deutlich mehr und wiegen trotzdem nur rund 100 Gramm. Allerdings auch nur, weil Akku und Rechentechnik in einem separaten Modul sitzen. Sie ist für 3D-Filme, virtuelle Arbeitsflächen und Spiele gedacht. Der Marktstart ist für das Frühjahr 2027 geplant, der US-Preis liegt bei knapp 1.300 Dollar.

Quelle: Meta

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