Mit Origin integriert Cursor eine eigene Plattform für das Code-Hosting direkt in seine Entwicklungsumgebung. Die frühe Beta-Version wird ab heute schrittweise für zahlende Nutzer ausgerollt. Sie bündelt Code-Repositories, Pull Requests und KI-Agenten an einem Ort.
GitHub-Synchronisierung und eigene Repositories
Im neuen Tab »Codebase« legen Entwickler Origin-Repositories an. Nach dem ersten Push hostet Cursor den Code auf seinen Servern und vergibt eine URL nach dem Muster cursor.com/codebase/projektname.
Bestehende GitHub-Repositories lassen sich mit Origin verknüpfen. Entwickler wählen ihre Organisation aus und entscheiden, welche Repositories Cursor übernimmt. Die Synchronisierung läuft danach in Echtzeit.
Dabei bleibt GitHub die maßgebliche Quelle. Pushes gehen bei verknüpften Repositories weiterhin an GitHub. Kleine Symbole neben dem Namen zeigen dabei an, ob der Code bei Cursor oder GitHub liegt. Jeder mit Lese- oder Schreibzugriff auf ein verknüpftes Repository kann dieses zudem nahtlos in Cursor öffnen.
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Origin, our code hosting platform, is now live.
— Cursor (@cursor_ai) August 17, 2026
It's fast, easy to use, and deeply integrated with Cursor.
Get started by syncing your repos from GitHub. pic.twitter.com/aqRHavAOQg
Pull Requests und KI-Agenten
Die Plattform bringt Pull Requests direkt in den Editor. Nutzer sehen Timeline, Commits, Checks und geänderte Dateien. Sie prüfen Diffs, kommentieren den Code und führen ihn zusammen.
Bei synchronisierten Repositories überträgt Origin alle Kommentare in beide Richtungen. Eine Antwort auf GitHub erscheint nach wenigen Sekunden in Cursor.
Ein zentraler Vorteil dieses Aufbaus ist die Möglichkeit, KI-Agenten effizient einzusetzen: Da sich Code, Pull Requests und Agenten nun in derselben Umgebung befinden, greifen sie nahtlos ineinander.
Entwickler können der KI direkte Fragen zum Code stellen. Sie beantwortet diese, nimmt Änderungen vor, aktualisiert Pull Requests oder pusht einen Branch.
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Anbindung von Vercel, Depot und Buildkite
Zusätzlich unterstützt Origin erste externe Dienste. Über den Apps-Tab eines Repositories lässt sich Vercel anbinden. Dadurch erhält jeder Pull Request automatisch eine Vorschau-Version.
Nach dem Zusammenführen liefert Vercel den Code für die Produktion aus. Für die kontinuierliche Integration stehen Depot und Buildkite bereit. Beide führen bestehende GitHub-Actions aus, wobei Buildkite zusätzlich seine nativen Pipelines verarbeiten kann.
In den Einstellungen der Repositories verwalten Administratoren die Zugriffe, prüfen den Synchronisierungsstatus und kontrollieren verbundene Apps. Enterprise-Kunden nehmen an der frühen Beta teil, sofern ihre Administratoren die Funktion nicht in den Optionen deaktivieren.
