Viraler Trend: So sieht DICH ChatGPT wirklich!
Ein viraler Karikatur-Trend zeigt die ungeschönte Wahrheit in einem satirischen Bild (Bonus Prompt).

In den sozialen Netzwerken dominiert derzeit ein neuer Prompt, der weit über hübsche Profilbilder hinausgeht. Nutzer lassen sich von der KI knallhart karikieren – basierend auf den gesammelten Daten und dem Berufsbild.
Der Befehl zur digitalen Selbstironie
Alles begann mit einem simplen Post von Nutzer @MrMekzy_ auf X. Der Befehl verbreitet sich seitdem rasend schnell: „Create a caricature of me and my job based on everything you know about me.“ Für mein Titelbild habe ich den zweiten Prompt verwendet. Für ein besseres Ergebnis kann man außerdem ein eigenes Bild hochladen:
Create a caricature of me and my job based on everything you know about me.
Create a caricature of me and my job based on everything you know about me. Make it a roast!
Anders als bei früheren Trends, die Fotos nur optisch aufhübschen, geht dieser Befehl tiefer. Die KI muss den Kontext verstehen und den Arbeitsalltag interpretieren. Sie visualisiert nicht nur ein Gesicht, sondern nimmt die gesamte berufliche Rolle aufs Korn. Das Ergebnis ist meist eine Mischung aus technischer Spielerei und humorvoller Übertreibung, die genau die wunden Punkte eines Berufsstandes trifft.
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Nuevo prompt viral, pedirle a ChatGPT: "Create a caricature of me and my job based on everything you know about me"
— La Traumatóloga Geek (@traumatogeek) February 6, 2026
Me flipa lo que ha hecho 🤩
¿Qué te ha pintado a tí?
Gracias por el tip @cristianamds pic.twitter.com/yFYRRLgX9L
Technik im Hintergrund: gpt-image-1.5 und Memory
Damit das funktioniert, nutzt der aktuelle Bildgenerator gpt-image-1.5 das Langzeitgedächtnis von ChatGPT. Die KI scannt also vergangene Konversationen nach Informationen zum Job und zu Gewohnheiten.
Wer den Chatbot bisher nur für Kochrezepte genutzt hat, bekommt allerdings nur generische Ergebnisse. Damit die Satire sitzt, füttern viele Anwender das System vorher gezielt mit Daten. Ein hochgeladener Lebenslauf oder ein PDF vom LinkedIn-Profil reichen oft aus, um der KI genug Munition zu liefern. Je mehr Kontext vorliegt, desto präziser fällt das Bild aus.
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Zwischen Ego und Realitätscheck
Der Reiz liegt im Realitätscheck. Projektmanager stehen plötzlich in einem brennenden Büro voller Post-its, während Entwickler als Zombies vor drei Monitoren enden.
Es ist ein interessanter Test für die Fähigkeiten der KI im Jahr 2026. Berichte zeigen oft, dass die Ergebnisse die stressigen Aspekte des Jobs erschreckend gut einfangen. Wer es besonders hart mag, ergänzt den Prompt noch um den Zusatz „make it a roast“. Das zeigt eindrucksvoll, wie gut das aktuelle Modell mittlerweile Berufsbilder und Klischees verknüpfen kann.