Perplexity Grafik

Perplexity Model Council nutzt drei Top-KI-Modelle zusammen

Das neue Feature für Max-Nutzer lässt GPT-5.2, Claude Opus 4.6 und Gemini 3 Pro gegeneinander antreten und analysiert Unterschiede.

Andreas Becker Perplexity
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Perplexity führt mit dem „Model Council“ ein Feature für Max-Nutzer ein, das Antworten von drei führenden KI-Modellen bündelt und synthetisiert. Ein übergeordnetes „Chair-Modell“ analysiert dabei Übereinstimmungen und Widersprüche, um Halluzinationen zu minimieren und die Recherche-Tiefe signifikant zu erhöhen.

Synthese durch digitales Gremium

Das neue Feature ändert die Art und Weise, wie komplexe Suchanfragen verarbeitet werden. Anstatt sich auf die Ausgabe einer einzelnen KI zu verlassen, fragt das System im Hintergrund simultan drei Schwergewichte ab: GPT-5.2 Thinking, Claude Opus 4.6 und Gemini 3 Pro.

Die Innovation liegt hierbei nicht im parallelen Abruf, sondern in der automatischen Auswertung. Ein sogenanntes „Chair-Modell“ fungiert als Moderator, liest die drei unterschiedlichen Antworten und erstellt daraus einen konsolidierten Bericht.

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Strukturierte Analyse von Abweichungen

Die Ergebnisse werden dem Nutzer nicht als unübersichtliche Textwand, sondern in klar definierten Sektionen präsentiert. Das System filtert explizit nach „Unique Discoveries“, also Erkenntnissen, die nur eines der Modelle gefunden hat.

Quelle: Perplexity

Besonders wertvoll für die Recherche ist die Kategorie „Where Models Disagree“. Hier zeigt der Model Council auf, wo sich die KI-Systeme in ihrer Einschätzung oder den gefundenen Daten widersprechen, was eine schnelle Verifizierung kritischer Punkte ermöglicht.

Quelle: Perplexity

Fokus auf Strategie und Faktenprüfung

In der Praxis zielt diese Funktion auf Anwendungsfälle ab, in denen Präzision wichtiger ist als Geschwindigkeit. Bei Marktanalysen oder technischen Recherchen reduziert der Abgleich mehrerer „KI-Meinungen“ das Risiko von einseitigen Informationen oder Fehlinterpretationen drastisch.

Auch der Bereich „Where Models Agree“ spart Zeit. Wenn sich GPT-5.2 und Claude Opus 4.5 bei Finanzdaten oder historischen Fakten einig sind, steigt das Vertrauen in die Richtigkeit der Information, ohne dass der Nutzer manuell mehrere Quellen prüfen muss.

Quelle: Perplexity

Verfügbarkeit im High-End-Segment

Der Zugriff auf den Model Council bleibt vorerst auf zahlende Kunden des „Perplexity Max“-Abonnements beschränkt. Die Funktion ist zum Start exklusiv über die Web-Oberfläche verfügbar, eine Integration in die mobilen Apps folgt oft erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Perplexity positioniert sich damit weiter als Recherche-Werkzeug für Profis und grenzt sich von reinen Chatbots ab. Wer fundierte Entscheidungen treffen muss, erhält hier ein Werkzeug, das die Stärken verschiedener Modell-Architekturen in einem einzigen Workflow vereint.

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