Ein Bild von Wolfsburg Fans mit OpenAI Logo

VfL Wolfsburg führt mit ChatGPT künstliche Intelligenz ein

Der Bundesligist integriert über 50 Custom GPTs in Marketing und Scouting, um interne Prozesse nachhaltig zu automatisieren.

Andreas Becker OpenAI
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Der Bundesligist VfL Wolfsburg implementiert ChatGPT Enterprise flächendeckend in seine Geschäftsabläufe. Mit über 50 spezialisierten Custom GPTs automatisiert der Verein ab sofort Prozesse in Marketing, Personalwesen und Scouting, um die betriebliche Effizienz messbar zu steigern.

Maßgeschneiderte KI-Lösungen im Arbeitsalltag

Der Fußball-Bundesligist verlässt sich bei seiner Digitalstrategie nicht auf Standardanwendungen. Stattdessen entwickelte der Verein über 50 sogenannte Custom GPTs, die exakt auf die internen Anforderungen der verschiedenen Abteilungen zugeschnitten sind. Diese spezialisierten Assistenten unterstützen die Mitarbeiter bei wiederkehrenden Aufgaben.

Die Technologie ist dabei nicht auf die IT-Abteilung beschränkt. Vielmehr nutzen Angestellte aus allen Bereichen die KI-Tools, um Routinearbeiten zu beschleunigen und Kapazitäten für strategische Themen freizumachen. Die Hürde für den Einstieg ist bewusst niedrig gehalten.

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Einsatzgebiete von der Kabine bis zum Büro

Ein zentraler Anwendungsbereich liegt in der Kommunikation und im Marketing. Die KI übersetzt Pressemitteilungen und Social-Media-Inhalte, um die internationale Fanbasis schneller und präziser zu erreichen. Auch die Personalabteilung greift auf die Technologie zurück. Hier unterstützen die Systeme beim Verfassen von Stellenanzeigen oder der Analyse von Bewerbungsunterlagen.

Auch der sportliche Kernbereich profitiert direkt von der Software. Scouts nutzen die KI, um umfangreiche Spielberichte und komplexe Datenanalysen in kompakte Zusammenfassungen zu verwandeln. Dies ermöglicht den Entscheidungsträgern eine schnellere Bewertung von potenziellen Neuzugängen auf Basis großer Datenmengen.

Strategische Ausrichtung und Datensicherheit

Die Einführung von ChatGPT Enterprise erfolgt in direkter Zusammenarbeit mit OpenAI. Durch die Enterprise-Lizenz gewährleistet der Verein, dass sensible Daten und Strategiepapiere geschützt bleiben. Eingaben der Mitarbeiter werden nicht für das Training der öffentlichen KI-Modelle verwendet.

Der VfL Wolfsburg veröffentlichte begleitend ein Whitepaper zu seinen Erfahrungen mit generativer KI. Damit teilt der Klub sein Wissen über die Implementierung technischer Innovationen im Profisport. Der Verein positioniert sich so als technologischer Vorreiter innerhalb der Bundesliga.

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