Ein Fußballspiel wird bearbeitet

DaVinci Resolve bekommt sieben neue KI Funktionen von Higgsfield

Generiere Videos direkt auf der Timeline, entferne Hintergründe ohne Greenscreen oder wandle das Video in andere Formate um.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Ein Fußballspiel wird bearbeitet

Mit einem neuen, nativen Plugin integriert Higgsfield seine KI-gestützte Video- und Bildbearbeitung direkt in DaVinci Resolve. Nutzer generieren damit direkt auf der Timeline neues Footage, entfernen Hintergründe oder skalieren Clips. Der Wechsel zu externen Plattformen entfällt komplett.

Sieben KI-Funktionen für die Timeline

Das Plugin integriert sich tief in den Arbeitsbereich des Schnittprogramms. Es funktioniert nativ auf Macs mit Apple-Silicon- und Intel-Prozessoren und natürlich auch auf Windows.

Über ein eigenes Panel stehen Anwendern sieben zentrale KI-Funktionen zur Verfügung, darunter die textbasierte Generierung von Videos und Bildern. Das Plugin fügt die fertigen Medien ohne zusätzliche Exporte in das aktuelle Projekt ein.

Für komplexe Freistellungen kommt zudem ein dediziertes KI-Modell zum Einsatz. Es entfernt Hintergründe ohne Greenscreen und berechnet dabei präzise Alphakanäle. Selbst feine Details wie Haare erfasst das Modell sauber.

Quelle: Higgsfield

Automatisches Reframing und Pinsel-Edits

Eine weitere Funktion passt das Seitenverhältnis von Clips an. Die KI verfolgt das Hauptmotiv und zentriert es zuverlässig für Formate wie 9:16 oder 1:1. Manuelle Zuschnitte entfallen dadurch völlig.

Für gezielte Retuschen markieren Cutter entsprechende Stellen direkt auf den Videobildern: Die integrierte Inpainting-Funktion entfernt daraufhin unerwünschte Objekte oder tauscht ganze Bereiche durch einen simplen Pinselstrich aus.

Auch die Auflösung von älterem Material lässt sich steigern. Ein KI-Modell skaliert Videos auf bis zu 8K hoch. Es streckt dabei nicht nur die Pixel, sondern rekonstruiert fehlende Details.

Looks übertragen und Kameras steuern

Ein weiteres KI-Modell erstellt passgenaue LUTs zur Farbkorrektur. Dafür dient ein einzelnes Foto oder Frame als Referenz. Die KI überträgt die Farbtöne und den Kontrast auf das eigene Footage.

Zusätzlich integriert der Anbieter sein Cinema Studio in DaVinci Resolve. Anwender passen hier Kameraparameter, Objektive und die Ausleuchtung für generierte Szenen detailliert an.

Das Higgsfield-Plugin lässt sich über einen Installer einrichten. Anwender rufen es danach im Menü unter den Workflow-Integrationen auf. Die Erweiterung läuft dabei auch problemlos mit der kostenlosen Version von DaVinci Resolve.

Quelle: Higgsfield

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