OpenAI testet eine neue Vorschaufunktion für sein aktuelles Bildmodell. Über die API lassen sich nun direkt freigestellte PNG-Grafiken ohne Hintergrund erzeugen. Im normalen Chat funktioniert es nach einem eigenen Test ebenfalls mit »Erstelle X mit transparentem Hintergrund. background="transparent"«.
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Transparent backgrounds are now available in preview for GPT-Image-2 in the API.
— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) August 20, 2026
Generate reusable assets you can place on any background—for product imagery, graphic design, website mockups, and marketing campaigns. pic.twitter.com/yRhBIYh8uP
Alphakanal direkt bei der Bildentstehung
Programme, die Hintergründe nachträglich entfernen, stoßen bei filigranen Motiven schnell an ihre Grenzen. GPT-Image-2 berechnet den benötigten Alphakanal laut dem Entwicklerteam deshalb direkt bei der Generierung mit. Dadurch bleiben schwierige Details wie durchsichtiges Glas, Rauch oder feine Textilfasern besser erhalten und fügen sich natürlicher in neue Untergründe ein.
Entwickler aktivieren die Funktion über den API-Parameter »background="transparent"« und fordern als Ausgabe das PNG-Format an. Das Unternehmen empfiehlt, in der Texteingabe keine Umgebungen, Schatten oder farbigen Flächen zu beschreiben. Das Modell priorisiert solche Anweisungen sonst häufig und berechnet trotz des Transparenz-Parameters einen Hintergrund.
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Einsatz in Handel und Design
In einem begleitenden Cookbook demonstriert OpenAI vier Anwendungsfälle. Online-Händler können Produktfotos einmalig erstellen und für saisonale Kampagnen flexibel auf wechselnde Webseiten-Layouts schieben. Für den Büroalltag lassen sich Diagramme generieren, die sich ohne weiße Bildränder in PowerPoint-Vorlagen mit vorgegebenen Farbverläufen einfügen.
Die freigestellten Motive eignen sich auch direkt für Design-Templates, etwa als Sticker oder App-Icons. Für Print-on-Demand-Anbieter reicht zudem ein einziges transparentes Grafik-Design, um verschiedene Kleidungsstücke digital zu bedrucken, ohne bei jedem Farbwechsel der Stoffe weiße Kanten entfernen zu müssen.
Prüfung von Daten und technisches Setup
Bei geschäftlichen Diagrammen rät OpenAI zur manuellen Kontrolle der Ergebnisse. Das Modell erhält zwar die korrekten Zahlenwerte über den Prompt, erzeugt daraus am Ende aber Rastergrafiken. Die gezeichneten Balken- oder Kreisdiagramme stimmen daher nicht immer mit den Vorgaben überein.
Für die technische Einrichtung benötigen Nutzer Python, einen API-Schlüssel sowie die Bibliotheken OpenAI und Pillow. Die Dokumentation zeigt abschließend, wie Entwickler per Code prüfen, zu wie viel Prozent ein Bild vollständig transparent ist.



