Manus 2.0 bekommt Videoeditor, Spielebaukasten, Wallet und Fernsteuerung

Manus baut seinen KI-Agenten mit Version 2.0 grundlegend um. Das Unternehmen führt eine neue Architektur, die Arbeitsumgebung Manus Studio und die Agenten-App Cue ein. Manus 2.0 steht im Web sowie als Desktop- und Mobilversion bereit.
Cascade soll Aufgaben schneller und günstiger erledigen
Im Kern arbeitet nun die neue Architektur Cascade. Sie hält Projekte zunächst schlank und lädt spezialisierte Fähigkeiten (Skills) erst, wenn eine Aufgabe sie benötigt. Texte, Webseiten, Videos und Automationen bleiben dabei Bestandteile desselben Projekts.
Cascade verbrauchte 23 Prozent weniger Tokens, erledigte Aufgaben 28 Prozent schneller und senkte die Betriebskosten um 32 Prozent. Automationen reagieren außerdem nicht mehr nur auf feste Zeitpläne. Auch neue E-Mails, Kalendertermine, Slack-Nachrichten oder Änderungen in Notion können einen Arbeitsablauf starten.
Quelle: Manus
Für dauerhaft laufende Anwendungen verkauft Manus einen Cloud Computer. Darauf können Automationen oder die Server eines Mehrspieler-Spiels weiterlaufen, wenn der Rechner des Nutzers ausgeschaltet ist.
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Manus Studio öffnet Videos und Spiele zur Bearbeitung
Die Desktop-App heißt nun Manus Studio und verbindet KI-Arbeit mit spezialisierten Editoren. Der neue Video Editor legt Clips, Bilder, Texte, Animationen und Ton auf einer Zeitleiste ab. Nutzer können einzelne Elemente austauschen und Manus anschließend auf Basis ihrer Änderungen weiterarbeiten lassen.
Quelle: Manus
Game Dev kombiniert Bild-, Video- und Coding-Modelle. Nutzer starten mit einer spielbaren Vorlage, bearbeiten Figuren, Szenen sowie Code und veröffentlichen das Ergebnis als Webseite. Mit einem Cloud Computer lassen sich auch Mehrspieler-Partien betreiben.
Quelle: Manus
Über Remote Control kann Manus zudem in einer freigegebenen Sitzung Dateien, Browser und Apps auf dem eigenen Rechner bedienen. Vom Smartphone genügt beispielsweise die Anweisung, eine Präsentation zu suchen und zu senden.
Mit Cue startet zusätzlich eine eigenständige App für persönliche Agenten. Jeder erhält eine eigene E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Wallet und einen Computer. Mehrere Agenten können in einem Gruppenchat Aufgaben untereinander verteilen. Cue läuft zunächst im Early Access und lässt sich mit dem begrenzten Einladungscode »MEETCUE« kostenlos testen. Die iOS-Version folgt nach der Prüfung durch Apple.



