Google erweitert Gemini Omni 1.1 Flash um neue Funktionen für längere und höher aufgelöste KI-Videos. Das Modell kann Clips auf bis zu 40 Sekunden verlängern, feste Keyframes berücksichtigen und fertige Videos erstmals in 4K ausgeben.
Verlängerte Szenen und feste Keyframes
Bisherige KI-Modelle für die Videoerstellung verlieren bei längeren Laufzeiten oft den visuellen Zusammenhang. Gemini Omni 1.1 Flash analysiert nun bis zu zehn Sekunden eines vorherigen Clips, um eine Szene inhaltlich und optisch passend fortzusetzen. Dadurch reißt der narrative Faden bei längeren Videos nicht mehr ab.
Nutzer können Videos in Zehn-Sekunden-Schritten erweitern. Die maximale Gesamtlänge eines Clips steigt damit auf 40 Sekunden.
Legen Nutzer das erste und letzte Bild einer Szene fest, berechnet Gemini Omni 1.1 Flash die fehlenden Zwischenbilder. Diese Funktion eignet sich, um bestimmte Kamerafahrten zu erzwingen oder logische Übergänge zwischen zwei festen Motiven zu generieren.
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Schnelle Entwürfe und 4K-Export
Für erste Tests bietet das Modell einen Entwurfsmodus in 360p-Auflösung an. Diese Vorschau-Videos werden 60 Prozent schneller und zu einem Drittel der regulären Kosten gerendert.
Sobald ein Entwurf passt, berechnet Gemini Omni 1.1 Flash das finale Video hochauflösend. Neben der Standardauflösung von 720p unterstützt es nun auch Exporte in 1080p und 4K. Umso höher die native Auflösung, umso höher fallen allerdings auch die Kosten aus.
Quelle: Google
Videovorlagen für bessere Konsistenz
Wer einen Text-Prompt mit einem bis zu drei Sekunden langen Referenzvideo kombiniert, kann definierte Bewegungen oder den visuellen Stil aus der Vorlage auf neue Charaktere übertragen.
Das Update steht über die Gemini-API im Google AI Studio bereit. Endkunden mit einem Plus-, Pro- oder Ultra-Abonnement können die Verlängerungsfunktion in der Gemini-App nutzen. Die 4K-Exporte und Entwurfsmodi sind in der Videobearbeitungs-App Google Flow verfügbar.

