Ein verpasster Anruf kann einen Auftrag kosten. ElevenLabs will das für kleine Betriebe mit »Reception« verhindern. Der neue KI-Rezeptionist beantwortet Anrufe auch nach Feierabend, gibt Auskunft über Leistungen und Öffnungszeiten und trägt Termine direkt in den Kalender ein. Damit macht das Unternehmen seine Sprachagenten-Technik als fertiges Produkt für Handwerker, Salons und Dienstleister zugänglich.
Erst der Mitarbeiter, dann die KI
Der Betrieb legt fest, wann »Reception« ans Telefon geht. Mitarbeiter können Anrufe zunächst selbst annehmen. Bleibt das Gespräch unbeantwortet, übernimmt die KI. Sie kann auch nur außerhalb der Geschäftszeiten einspringen. Anrufer schildern ihr Anliegen frei, »Reception« fragt bei Bedarf nach und prüft verfügbare Termine. Laut ElevenLabs spricht der Dienst dabei mehr als 70 Sprachen.
Für die Einrichtung sollen wenige Minuten reichen. »Reception« kann Informationen von der Website des Betriebs übernehmen. Daneben lassen sich Geschäftsregeln und Zuständigkeiten festlegen. Eine Buchungsseite erlaubt Kunden, Termine auch online zu vereinbaren. Nach Telefonaten stehen Zusammenfassungen, Transkripte und Aufzeichnungen bereit, damit Mitarbeiter offene Anliegen weiterbearbeiten können.
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US-Nummer und zusätzliche Einrichtung im Ausland
ElevenLabs bietet »Reception« weltweit an. Bei der Einrichtung erhalten Nutzer allerdings eine US-Telefonnummer. Unternehmen außerhalb der USA müssen ihre bestehende Nummer mit einem zusätzlichen Schritt anbinden.
Eine kostenlose Testphase dauert 14 Tage und umfasst 30 Telefonminuten. Danach beginnt der monatlich abgerechnete Basic-Tarif bei 29 US-Dollar zuzüglich Steuern. Er enthält 75 Minuten und einen gleichzeitigen Anruf. Weitere Minuten kosten 45 US-Cent. Die größeren Tarife Plus und Premium kosten 79 beziehungsweise 199 US-Dollar pro Monat und erlauben mehr Minuten sowie parallele Gespräche.
