Ein Video vom Eifelturm wird bearbeitet

So benutzt man alle Video- und Bildmodelle in ChatGPT

Mit dem Higgsfield Plugin baut der Chatbot z.B. auf Knopfdruck fertige vertikale Kurzclips inklusive Stimmen und Untertiteln.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Ein Video vom Eifelturm wird bearbeitet

Nutzer von ChatGPT können direkt in ihren Chats auf die Bild- und Videomodelle von Higgsfield zugreifen. Das neue Plugin integriert Modelle wie Nano Banana oder Seedance 2.5 und erweitert die bisherigen Möglichkeiten zur Medienproduktion innerhalb des Assistenten.

Vielfalt statt Monopol

Bisher waren Anwender bei der visuellen Gestaltung in ChatGPT auf das hauseigene GPT Image 2.0 limitiert. Durch die Higgsfield-Integration ändert sich das. Das Plugin bringt verschiedene externe Modelle direkt in die Chat-Oberfläche.

Dazu gehören andere Bildmodelle, wie Nano Banana oder Flux. Nach dem Wegfall von Sora sind aber besonders die Video-Modelle wie Google Omni Flash, Seedance 2.5, Flux 3 Video oder Minimax H3 interessant.

Nutzer erstellen diese Medien durch Texteingaben, laden Referenzbilder hoch oder kombinieren beide Wege, ohne die ChatGPT-App zu verlassen. Dabei lassen sich auch gezielt inhaltliche Anpassungen vornehmen, wie etwa das Ändern der Farbtemperatur eines Raumes auf einem Foto oder das Animieren von Produktbildern.

Vorgefertigte Skills für Videomacher

Zusätzlich zu den reinen Modellen liefert das Plugin spezielle Arbeitsabläufe mit, die Higgsfield »Skills« nennt. Diese Funktionen nehmen Nutzern typische Aufgaben bei der Videoproduktion ab. Der Skill »Faceless Channel« baut beispielsweise komplette Erklärvideos auf.

Ein anderes Format ist für anwendergenerierte Inhalte gedacht. Nutzer erstellen damit aus einem einfachen Produktfoto, einem kurzen Konzept und einem Skript ein fertiges Hochkant-Video. Die Funktion »Narrator« liefert für diese Formate eine durchgängige Erzählstimme. Wer seine Clips für soziale Netzwerke ausspielen möchte, nutzt die Funktion »Subtitles«. Sie brennt den gesprochenen Text in das Video ein.

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Anbindung und Abrechnung

Die Installation läuft über das Plugin-Verzeichnis in ChatGPT. Nutzer fügen die Erweiterung dort hinzu und verknüpfen sie mit ihrem Higgsfield-Konto. Neukunden erhalten für den Einstieg eine kostenlose dreitägige Testphase.

Die Erstellung der Bilder und Videos greift nicht auf die Nutzungslimits von OpenAI zurück. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich über das eigene Credit-System von Higgsfield. Jede Generierung kostet Punkte, deren Anzahl vom gewählten Modell und der Auflösung abhängt. Die Entwickler nutzen für die technische Umsetzung das Model Context Protocol (MCP), welches die Anforderungen aus dem Chatfenster an die Modelle auf den externen Servern überträgt.

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