OpenAI bündelt neue und bestehende Datenschutzfunktionen für Unternehmen unter dem Namen »Private Intelligence«. Firmen sollen damit auch vertrauliche Daten in den KI-Modellen und Agenten des Anbieters verarbeiten können, ohne OpenAI unnötigen Zugriff auf die Inhalte zu geben.
Private Inference schützt Daten während der Verarbeitung
Ein zentraler Bestandteil ist »Zero Data Retention« für geeignete API-Abläufe. OpenAI speichert dabei nach der Verarbeitung keine Prompts oder Antworten auf eigenen Servern. Für automatisierte Sicherheitsprüfungen können ausgewählte Datensätze verschlüsselt bis zu 30 Tage in einem Cloud-Speicher des Kunden liegen.
Quelle: OpenAI
Die neue Funktion »Private Inference« geht einen Schritt weiter. Sie soll Anfragen und Antworten auch während der Verarbeitung durch Confidential Computing schützen. Die Berechnung läuft dafür in einer abgeschirmten Umgebung mit überprüfbaren Kontrollen. OpenAI führt Private Inference derzeit als API-Vorschau und nimmt Interessenten über ein Formular auf.
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Unternehmen bestimmen die Grenzen ihrer Agenten
Private Intelligence umfasst außerdem Regeln für KI-Agenten. Unternehmen legen fest, auf welche Daten und Funktionen ein Agent zugreifen darf, welche Aktionen erlaubt sind und wann ein Mitarbeiter zustimmen muss.
OpenAI verspricht seinen Geschäftskunden zudem Eigentum an Ein- und Ausgaben, verschlüsselte Übertragung, strenge Zugriffskontrollen und eine laufende Erkennung von Bedrohungen. Der Anbieter verweist auch auf SOC-2-Type-2-Prüfungen, ISO-Zertifizierungen, HIPAA-Unterstützung für geeignete Dienste und FedRAMP-Unterstützung für bestimmte Behördenangebote.
Damit richtet sich Private Intelligence vor allem an Firmen, die bisher vor besonders sensiblen Aufgaben mit KI zurückschrecken. Entscheidend ist die Kombination aus begrenzter Speicherung, geschützter Verarbeitung und klaren Freigaben für Agenten.
Vertrauen muss man am Ende dann aber OpenAI trotzdem noch.

