Sam Altman schüttelt OpenClaw die Hand

OpenAI schnappt sich OpenClaw-Entwickler Steinberger

Sam Altman bestätigt die prominente Personalie, während das ursprüngliche Open-Source-Projekt als freie Stiftung erhalten bleibt.

Andreas Becker Nano Banana
Sam Altman schüttelt OpenClaw die Hand

Das KI-Unternehmen OpenAI verpflichtet den österreichischen Softwareentwickler Peter Steinberger, der den bekannten lokalen KI-Agenten OpenClaw erschaffen hat. Das populäre Open-Source-Projekt bleibt bestehen und geht künftig in eine unabhängige Stiftung über.

Fokus auf persönliche Agenten

Unternehmenschef Sam Altman bestätigte die Personalie am Wochenende. "Peter Steinberger kommt zu OpenAI, um die nächste Generation persönlicher Agenten voranzutreiben", erklärte Altman. Der US-Konzern baut damit seine Entwicklerkompetenz in diesem speziellen Bereich aus.

Steinberger erlangte durch die Programmierung von OpenClaw weltweite Bekanntheit. Die Software funktioniert als sogenannter KI-Agent. Ein solches Programm führt komplexe Aufgaben auf dem Computer selbstständig aus. Es durchsucht beispielsweise lokale Dokumente oder organisiert Termine.

Während OpenClaw als lokale Anwendung ausschließlich die Hardware des Nutzers verwendet, bleibt offen, wie OpenAI die Technik künftig umsetzt. Bisher setzt das Unternehmen bei seinen Produkten primär auf cloudbasierte Lösungen.

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Unabhängige OpenClaw Foundation

Der Name OpenClaw weckte bereits in der Vergangenheit Assoziationen zu OpenAI. Dennoch bleibt die Software nach dem Wechsel ihres Erfinders völlig eigenständig. Steinberger überträgt die Rechte und den gesamten Quellcode in die neu gegründete OpenClaw Foundation.

Diese gemeinnützige Stiftung steuert die zukünftige Entwicklung des Projekts. Ein erfahrenes Team aus freien Programmierern übernimmt ab sofort die technische Wartung. Nutzer behalten dadurch weiterhin uneingeschränkten und kostenlosen Zugriff auf die Software. Die strikte Unabhängigkeit von großen Tech-Konzernen steht bei der Stiftungsarbeit im Vordergrund.

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Vorherige Sicherheitsprobleme

Die Übergabe an die Stiftung fällt in eine sehr kritische Phase. Das Projekt kämpfte in den vergangenen Wochen mit erheblichen Sicherheitsproblemen. Die offene Architektur erlaubte Angreifern unter anderem das Einschmuggeln von fremdem Code.

Zusätzliche Erweiterungen für die Software stellten ein hohes Sicherheitsrisiko für die Anwender dar. Zudem offenbarten fehlerhafte Datenbanken im Umfeld des Projekts kürzlich Millionen von sensiblen API-Keys.

Steinberger setzt seine Entwicklungsarbeit unterdessen bei seinem neuen Arbeitgeber in San Francisco fort.

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