OpenAI bereitet die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells namens »Astra« vor. Das Modell arbeitet als kontinuierlicher Agent, der komplexe Aufgaben wie Datenanalysen und Programmierung über Tage oder Wochen hinweg selbstständig ausführt. Erste Ausgaben sind jetzt auf X aufgetaucht.
Fokus auf dauerhafte Aufgaben
Das kommende Modell bricht mit dem bisherigen Chat-Konzept. In einer Vorschau für erste Kunden demonstrierte OpenAI, wie Astra mehrere Arbeitsschritte eigenständig koordiniert.
Laut OpenAI-Chef Sam Altman ist es das erste Modell, das in relevantem Ausmaß neue Dinge erfindet.
Astra bedient dabei Desktop-Anwendungen, bereitet Präsentationen vor und sortiert unstrukturierte Daten. Entwickler können dem Modell beispielsweise eine Idee für ein Experiment skizzieren. Daraufhin schreibt es den Code, führt den Testlauf durch und fasst die Ergebnisse zusammen.
Das Modell kann laut OpenAI wochenlang an einem Projekt arbeiten, sich Korrekturen merken und mit anderen Agenten kooperieren. Altman betonte jedoch, dass ein solcher Dauerbetrieb anfangs teuer sein werde. Der Engpass sei aktuell die verfügbare Rechenleistung.
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Spiel in einem Versuch programmiert
Berichte über interne Testläufe unter dem Codenamen »mozaik-alpha-fdm« belegen den Fokus auf die Softwareentwicklung. Astra soll mit nur einer einzigen Eingabe einen funktionsfähigen Klon des Spiels GTA 2 programmiert haben.
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🚨 OpenAI has just dropped its first internal Astra checkpoint: mozaik-alpha-fdm.
— XIVIX (@XIVIX_134) August 29, 2026
Here are the first two outputs, both generated 1-shot on Max effort.
On Max the model tends to think ALOT more than Sol, but it has a ton of attention to detail as evident by the outputs below. pic.twitter.com/nnRxHPhOXN
Das Modell bekommt bei diesen Aufgaben deutlich mehr Zeit für Lösungswege als das aktuelle GPT-5.6 Sol. Laut den veröffentlichten Beispielen liefert es dadurch bereits im ersten Versuch einen hohen Detailgrad und funktionierenden Code.
Sicherheitsprüfungen verzögern den Start
Thibault Sottiaux, Produktchef bei OpenAI, kündigte zudem eine speziell angepasste Benutzeroberfläche an. Sie soll fast überall abrufbar sein und sich nicht wie ein bloßes Update, sondern wie eine grundlegende Neuheit anfühlen. Ein genaues Veröffentlichungsdatum gibt es aber noch nicht.
Ein Grund dafür sind fehlende Sicherheitsfreigaben. Astra hat in internen Evaluierungen offenbar kritische Schwellenwerte im Bereich der Cybersecurity erreicht.
OpenAI pausierte daraufhin einige Testläufe, um die internen Kontrollsysteme anzupassen. Das Unternehmen bindet nun direkt Regierungsbehörden in den laufenden Prüfprozess ein, bevor das Modell regulär freigegeben wird.
