Gewaltiger Milliardendeal für neue KI-Rechenzentren
Meta rüstet seine Server massiv auf und kauft Millionen neue KI-Beschleuniger von Nvidia, um die eigenen Netzwerke fit für die Zukunft zu machen.

Meta und Nvidia haben eine mehrjährige Technologiepartnerschaft für den Ausbau von Rechenzentren geschlossen. Der Facebook-Konzern kauft in den kommenden Jahren Millionen von KI-Beschleunigern im Wert von vielen Milliarden US-Dollar.
Massive Investition in Rechenleistung
Der Ausbau der hauseigenen Infrastruktur für maschinelles Lernen bildet das Fundament des umfassenden Abkommens. Meta rüstet seine Serverfarmen weltweit auf, um das Training sowie den alltäglichen Betrieb zukünftiger KI-Modelle technisch abzusichern. Nvidia liefert dafür in den nächsten Jahren Millionen aktueller und kommender KI-Beschleuniger, zu denen auch Prozessoren der neuen Vera-Generation gehören.
Diese speziell für künstliche Intelligenz entwickelten Chips sind darauf optimiert, unzählige Rechenoperationen gleichzeitig auszuführen. Normale Hauptprozessoren stoßen bei diesen komplexen Matrixberechnungen schnell an ihre Leistungsgrenzen. Durch den Einsatz hochspezialisierter Beschleunigerkarten reduziert das Unternehmen die benötigte Trainingszeit für neue Algorithmen drastisch und senkt gleichzeitig den relativen Energieverbrauch pro Rechenoperation.
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Strategische Bindung bei knappen Ressourcen
Konkrete finanzielle Details behalten beide Vertragspartner bislang für sich. Experten schätzen das Gesamtvolumen des Deals angesichts der enormen Stückzahlen jedoch auf einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag. Meta bindet sich mit dieser weitreichenden Entscheidung fest an das technische Ökosystem von Nvidia und verzichtet vorerst auf den massiven Einsatz von Alternativlösungen anderer Hersteller. Dieser Schritt unterstreicht die anhaltende Marktführerschaft des kalifornischen Chipentwicklers bei der Hardware-Ausstattung großer Rechenzentren.
Der Facebook-Mutterkonzern verlässt sich bereits bei seinen bestehenden Großrechnern größtenteils auf Nvidia-Komponenten. Durch den langjährigen Liefervertrag sichert sich der Konzern nun dringend benötigte Produktionskapazitäten in einem stark umkämpften Marktsegment, das weiterhin von hohen Wartezeiten geprägt ist.
Der kontinuierliche Nachschub an leistungsstarker Hardware ist für Meta zwingend notwendig, um aufwendige Berechnungen direkt für die eigenen Plattformen abzuwickeln. Beide Unternehmen beginnen in den kommenden Wochen mit der detaillierten technischen Planung für den Einbau der Prozessoren in bestehende Server-Racks.