Vier Googlebooks

Googlebook vorbestellbar: Vier Premium-Notebooks starten ab 1.199 Euro

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Vier Googlebooks

Google nimmt in Deutschland Vorbestellungen für seine ersten Googlebooks an. Der deutsche Shop führt zunächst vier Modelle von Acer, ASUS, HP und Lenovo zu Preisen zwischen 1.199 und 1.399 Euro. In den Handel kommen die Geräte am 5. Oktober 2026.

Googlebook bezeichnet dabei kein einzelnes Notebook, sondern eine neue Geräteklasse mit gemeinsamen Vorgaben. Google verbindet dafür Android-Technik mit Grundlagen von ChromeOS und richtet das Betriebssystem eng auf Gemini sowie Android-Smartphones aus. Weltweit gehört auch Dell zu den angekündigten Partnern, im deutschen Shop taucht dessen Modell bislang jedoch nicht auf.

Diese vier Googlebooks gibt es in Deutschland

Den günstigsten Einstieg bietet das HP Googlebook 14 für 1.199 Euro mit Snapdragon X1E-80-100. Das Acer Googlebook 14 kostet ab 1.249 Euro und setzt mindestens auf einen Intel Core Ultra 5. Lenovo verlangt für sein 15 Zoll großes Googlebook 15 ab 1.379 Euro, ebenfalls mit Core Ultra 5. Das ASUS Googlebook 14 bildet mit Core Ultra 7 und einem Preis ab 1.399 Euro die Spitze des deutschen Angebots.

Alle vier Modelle starten mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Zur gemeinsamen Ausstattung gehören Touchscreens mit bis zu 2,8K-Auflösung, beleuchtete Tastaturen, haptische Trackpads und Gehäuse aus Materialien wie Aluminium, Magnesiumlegierung oder Carbonfaser. Die Prozessoren besitzen eine NPU mit mehr als 45 TOPS für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät. Google nennt bis zu 14 Stunden Videowiedergabe und 16 Stunden Surfen als Laufzeit.

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Enger mit Android und Gemini verzahnt

Gegenüber gewöhnlichen Notebooks will sich Googlebook vor allem durch die Verbindung zum Android-Smartphone abheben. »Continue On« setzt eine auf dem Handy begonnene Aufgabe auf dem Laptop fort. Die Dateien-App greift auf Fotos und Dokumente des Smartphones zu, während »Cast My Apps« Handy-Apps in einem Desktopfenster bedienbar macht. Für diese Funktionen ist ein Smartphone mit Android 17 oder neuer erforderlich.

Gemini steckt zudem tiefer im Desktop. Ein kurzes Wackeln mit dem Mauszeiger ruft »Magic Pointer« auf, damit der Nutzer Inhalte auf dem Bildschirm erklären, übersetzen oder weiterverarbeiten kann. »Rambler« macht aus gesprochenen, ungeordneten Gedanken einen gegliederten Text. Mit »Create My Widget« entstehen per Beschreibung eigene Desktop-Widgets. Chrome samt Erweiterungen, Android-Apps und eine abgeschottete Linux-Umgebung für Entwickler gehören ebenfalls zum Konzept.

AI-Pro-Abo und lange Versorgung inklusive

Zum Kauf gehört ein Jahr Google AI Pro mit 5 TB Cloud-Speicher. Google beziffert den Wert auf 263,88 Euro. Zusätzlich sind mehrere Probeabos enthalten, darunter drei Monate YouTube Premium, Adobe Photoshop, Adobe Premiere und CapCut sowie zwölf Monate GeForce NOW Performance. Google verspricht Funktionsupdates und Aktualisierungen für bis zu zehn Jahre.

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