Google Vids generiert persönliche KI-Avatare
Du brauchst keine Kamera mehr für Präsentationen. Ein einfaches Selfie und ein Skript genügen völlig.
Google erweitert Vids um persönliche KI-Avatare. Nutzer können mit einem Selfie und einer Sprachaufnahme digitale Doppelgänger von sich erstellen. Professionelle Videos lassen sich so direkt am Rechner per Textbefehl produzieren.
Videos per Prompt bearbeiten
Das Update integriert das KI-Modell Gemini Omni in Google Vids. Es erstellt Videos aus einer Kombination von Texteingaben und hochgeladenen Referenzbildern.
Gemini Omni übernimmt auch die nachträgliche Bearbeitung von Handymaterial. Anwender können per Prompt den Hintergrund austauschen, die Beleuchtung anpassen oder Effekte hinzufügen. Gemini Omni unterstützt dabei schrittweise Änderungen.
Anstatt bei Korrekturen von vorn zu beginnen, lassen sich Videos im laufenden Prozess anpassen. Vids entwickelt sich durch diese Neuerungen von einem reinen Präsentationsprogramm zu einer umfassenden Videoplattform.
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We're also rolling out personal avatars to Google Vids, giving you a new way to star in videos without setting up a camera. 🧍✨
— Google (@Google) July 16, 2026
Just upload a selfie and a short voice recording, then type what you want to say to create a digital avatar that looks and sounds like you. pic.twitter.com/hHifE9tgrL
Fokus auf den Geschäftsalltag
Google sieht den Einsatzbereich von Vids vor allem in Unternehmen. Das Programm soll beispielsweise für Firmenupdates oder Schulungsvideos genutzt werden.
Mit den neuen Funktionen tritt Vids in direkte Konkurrenz zu spezialisierten KI-Startups wie HeyGen, Synthesia, Captions oder D-ID. Der Konzern wirbt damit, dass Anwender für ein Video nicht mehr vor die Kamera müssen.
Ein Skript reicht aus, damit der eigene Avatar mit natürlicher Sprache und Gestik den Text präsentiert. Die Erstellung persönlicher Avatare unterliegt strengen Vorgaben.
Sie sind zwingend an das Aussehen und das Google-Konto des jeweiligen Nutzers gebunden. Jedes generierte Video wird automatisch mit dem unsichtbaren Wasserzeichen SynthID markiert.
Der Zugriff bleibt vorerst auf volljährige Nutzer in ausgewählten Regionen beschränkt.