Eine OpenAI Codex Tastatur

OpenAI bringt eigene »Tastatur« für ChatGPT

Der Codex Micro steuert KI-Agenten per Joystick. Die Hardware zeigt live, woran die Software gerade arbeitet.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Eine OpenAI Codex Tastatur

OpenAI kooperiert mit dem Hardware-Hersteller Work Louder und bringt die physische Mini-Tastatur »Codex Micro« auf den Markt. Das Gerät steuert KI-Agenten in ChatGPT Codex haptisch über Tasten, Regler und einen Joystick.

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Haptische Befehle statt ständiger Prompts

Der für 230 US-Dollar angebotene Controller kbd-1.0-codex-micro verknüpft physische Bedienelemente direkt mit dem Arbeitsbereich digitaler KI-Agenten. Anstatt Prompts für Standardaufgaben einzutippen, stoßen Entwickler gängige Abläufe über einen analogen Joystick an. Zu den unterstützten Funktionen gehören das Überprüfen von Pull Requests, die Fehlersuche oder das automatische Umschreiben von Codezeilen.

Die Tasten lassen sich direkt in ChatGPT Codex programmieren. Ein mitgeliefertes Set mit 31 Tastenkappen mit Codex-Symbolen ermöglicht es, die Tasten physisch passend zu kennzeichnen. Über dedizierte Befehlstasten können Anwender Ergebnisse annehmen, Ausgaben ablehnen, Push-to-Talk nutzen oder neue Chats starten, ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen.

Quelle: OpenAI

Echtzeit-Überwachung direkt per LED

Die Tasten für die einzelnen Agenten leuchten im Echtzeit-RGB-Status der Plattform auf. Die Farben signalisieren direkt am Gehäuse, ob ein Agent inaktiv ist, nachdenkt, auf Eingaben wartet, einen Fehler meldet oder fertig ist. Der ständige Kontrollblick auf das Chatfenster beim Wechseln der Aufgaben entfällt.

Über ein physisches Drehrad lässt sich zudem die Denkleistung des KI-Modells regulieren. Nutzer können die Reasoning-Stufe bei einfachen Aufgaben für eine schnellere Antwort herunterdrehen oder sie bei anspruchsvollen Logikproblemen direkt per Drehbewegung heraufsetzen.

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Robuste Bauweise und flexible Software

Das Gehäuse des Controllers besteht aus CNC-gefrästem Polycarbonat und Aluminium mit einer eloxierten Unterseite. Mechanische Taster aus POM- und POK-Kunststoff mit Klick-Charakteristik bieten eine Lebensdauer von bis zu 50 Millionen Anschlägen. Die Verbindung zum Computer erfolgt wahlweise über Bluetooth oder ein USB-C-Kabel.

Die Tastatur unterstützt Windows und macOS, während Linux-Nutzer auf eine Community-Lösung zurückgreifen. Die Konfiguration der sechs Profilebenen über die Desktop-Software »Work Louder Input« erfordert einen Computer, danach lässt sich das Gerät auch mit Mobilgeräten nutzen. OpenAI vertreibt das kbd-1.0-codex-micro in begrenzter Stückzahl und liefert weltweit mit Ausnahme von Russland und Brasilien.

Aufgrund von Versandkosten und Zollgebühren ist der Preis für Deutschland mit über 280 € dann aber doch recht teuer.

Quelle: OpenAI

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