Elon Musk hat Grokipedia v0.3 veröffentlicht und holt seine KI-Enzyklopädie damit aus einem monatelangen Tiefschlaf. Nach dem Stillstand der Artikelpflege verarbeitet die Plattform wieder Änderungen und präsentiert sich nun mit einer etwas anderen Startseite.
Aus dem Suchfeld wird eine digitale Bibliothek
Die alte Startseite bestand im Wesentlichen aus dem Grokipedia-Logo und einem Suchfeld. v0.3 zeigt zusätzlich ausgewählte Artikel, die meistgelesenen Einträge und die neuesten Änderungen. Ausgewählte Themen erscheinen als dreidimensionale Bücher, die sich drehen lassen. Weiter unten stehen bekannte Namen und Begriffe als Buchrücken in einem horizontalen Regal.
Quelle: Grokipedia
Damit entwickelt sich Grokipedia vom nüchternen Nachschlagewerk zu einer Webseite, auf der Besucher auch ohne konkrete Suche stöbern können. Ein sichtbarer Zähler weist bereits mehr als 1,17 Millionen genehmigte Änderungen aus. Die überarbeitete Live-Ansicht zeigt mehr aktuelle Bearbeitungen auf einmal.
Auch die Artikelseiten wurden angepasst. Tabellen mit den wichtigsten Fakten wirken aufgeräumter und die Zeilenabstände sind kleiner. Die eigentlichen Einträge sehen dagegen weitgehend so aus wie zuvor.
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Nach Monaten Stillstand laufen Änderungen wieder
Grokipedia startete im Oktober 2025 als KI-generierte Alternative zu Wikipedia. Auf v0.1 folgte einen Monat später v0.2 mit schließlich mehr als sechs Millionen Artikeln. Danach kam das Projekt praktisch zum Erliegen. Seit Ende April änderte sich kein Eintrag mehr, während sich über 13.000 Vorschläge in der Warteschlange sammelten.
Kurz vor dem Start von v0.3 begann Grokipedia wieder damit, Artikel zu prüfen und Nutzervorschläge zu übernehmen. Ein Test von The Verge wurde akzeptiert und erschien anschließend im betreffenden Eintrag. Musk verbindet das Comeback nun erneut mit seiner größeren Idee einer »Encyclopedia Galactica«. Wer daran mitarbeiten wolle, solle sich bei SpaceXAI bewerben, schrieb er zur Veröffentlichung.

