Riverflow schlägt Nano Banana Pro und GPT-Image-1.5
Das neue Modell von Sourceful übernimmt die Führung bei Text-to-Image und Image-Editing. Aber zu einem hohen Preis!

Sourceful übernimmt mit Riverflow 2.0 überraschend die Führung in den weltweit beachteten Artificial Analysis Leaderboards. Das im Februar 2026 veröffentlichte Modell setzt sich sowohl bei beim erstellen von Bildern als auch bei der komplexen Bildbearbeitung gegen etablierte Größen wie GPT Image 1.5 und Googles Nano Banana Pro durch.
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Doppelsieg in Qualität und Präzision
Die unabhängige Analyseplattform Artificial Analysis führt Riverflow 2.0 seit heute auf Platz 1 in den zwei wichtigsten Kategorien für bildgebende KI. Im Bereich "Text-to-Image" erreicht das Modell einen ELO-Score von 1.253 und verweist damit OpenAIs GPT Image 1.5 (High) sowie Googles "Nano Banana Pro" auf die Plätze.
Besonders deutlich fällt der Vorsprung bei der Bildbearbeitung ("Image Editing") aus. Hier dominiert Riverflow 2.0 mit einem Score von 1.280 Punkten. Diese Disziplin gilt technisch als anspruchsvoller, da bestehende Bildinhalte kohärent verändert werden müssen, ohne den ursprünglichen Stil zu brechen. Das Modell zeigt hier eine Konsistenz, die bisherige Marktführer wie GPT Image 1.5 aktuell nicht erreichen.
Native 4K und absolute Konsistenz im Fokus
Riverflow 2.0 hebt die Messlatte für visuelle Wiedergabetreue deutlich an. Das Modell generiert Bilder nativ in 4K-Auflösung, was besonders bei Produktaufnahmen sichtbar wird. Texturen wie das Kondenswasser auf einer Getränkedose oder die feine Körnung von Papier werden dabei nicht einfach nur angedeutet, sondern "rasierklingenscharf" und physikalisch korrekt ausgeleuchtet dargestellt.
Quelle: riverflow
Auch das leidige Thema Typografie geht Sourceful technisch neu an. Wo Konkurrenten oft scheitern, erlaubt die neue Engine eine präzise Manipulation von Textelementen im Bild. Nutzer können Schriftzüge nicht nur fehlerfrei generieren, sondern deren Stil nachträglich verändern – etwa von einer simplen Sans-Serif-Schrift zu einer komplexen Pixel-Struktur – ohne dass die Bildkomposition oder der Hintergrund dabei verzehrt werden.
Quelle: riverflow
Für Marketing-Teams liefert das Update zudem das wichtigste Feature überhaupt: Konsistenz. Riverflow 2.0 hält Identitäten und Produkteigenschaften über verschiedene Szenarien hinweg stabil. Egal ob ein Parfum-Flakon im Schnee liegt oder am Strand steht, das Produkt und das begleitende Model bleiben visuell zu 100 Prozent identisch, was erstmals echte, zusammenhängende Kampagnen-Erstellung per KI ermöglicht.
Premium-Preise für den professionellen Einsatz
Sourceful positioniert sich mit diesem Release klar im High-End-Segment, was sich auch in der Preisgestaltung widerspiegelt. Die API-Kosten liegen bei 150 US-Dollar pro 1.000 generierten Bildern.
Zum Vergleich: Die Konkurrenzmodelle von ByteDance (Seedream 4.5) kosten mit 40 US-Dollar nur einen Bruchteil dessen, und selbst Googles High-End-Lösung liegt mit 134 US-Dollar darunter. Dieser Preisunterschied deutet darauf hin, dass Sourceful primär professionelle Anwender und Enterprise-Kunden im Visier hat, die für maximale Detailtreue und Steuerbarkeit höhere Betriebskosten in Kauf nehmen.
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Verfügbarkeit über Partner-Netzwerke
Sourceful setzt für die Verbreitung von Riverflow 2.0 nicht auf ein geschlossenes Ökosystem, sondern auf breite Integration. Das Modell steht ab sofort über große Inferenz-Plattformen wie Replicate, Runware und OpenRouter zur Verfügung.
Diese Strategie ermöglicht Entwicklern den sofortigen Zugriff auf das neue Modell, ohne eigene Infrastruktur für das rechenintensive Modell aufbauen zu müssen. Für den europäischen Markt ist dies besonders relevant, da lokale Agenturen und Softwarehäuser somit direkten Zugriff auf das derzeit leistungsfähigste Bildmodell erhalten.









