Ein Ohr mit neuem OpenAI Gerät

OpenAI Sweetpea: Das Geheimnis hinter dem AirPods-Killer enthüllt

Muskelsteuerung und 2nm-Chip: Neue Leaks zeigen revolutionäre Details zu Sam Altmans erstem Hardware-Streich.

Andreas Becker Nano Banana
Ein Ohr mit neuem OpenAI Gerät

OpenAI forciert die Pläne für eigene Hardware und zielt dabei direkt auf die Dominanz von Apples AirPods. Neue Leaks enthüllen konkrete technische Spezifikationen und ein ungewöhnliches Design für das Projekt „Sweetpea“, das bereits im September in Massenproduktion gehen könnte.

High-End-Technik hinter dem Ohr

Die Informationslage verdichtet sich durch Berichte des Leakers „Smart Pikachu“ auf Weibo und X. Anders als herkömmliche In-Ear-Kopfhörer setzt OpenAI bei „Sweetpea“ offenbar auf ein Design, das hinter dem Ohr getragen wird. Das Gerät besteht aus einem ovalen Metallgehäuse mit zwei kapselförmigen Elementen.

Das Design, an dem maßgeblich Ex-Apple-Designer Jony Ive beteiligt ist, deutet auf eine neuartige Steuerung hin. Geleakte Bilder weisen auf EMG-Sensoren hin, welche Muskelströme messen. Dies könnte eine stumme Gestensteuerung ermöglichen, indem das Gerät Muskelbewegungen im Kiefer- oder Kopfbereich registriert. Ergänzt wird dies durch Ultraschall-Sender und eine keramische Kontaktfläche, was den Premium-Anspruch unterstreicht.

Technisch bewegt sich das Wearable am absoluten Limit. Als Herzstück ist ein 2nm-Chip im Gespräch, wobei OpenAI hier wohl Samsung als Fertiger für den Exynos-Prozessor favorisiert. Die Materialkosten sollen sich dabei fast auf Smartphone-Niveau bewegen, was einen hohen Endkundenpreis erwarten lässt.

Twitter Beitrag - Cookies links unten aktivieren.

Strategische Partnerschaft mit Foxconn

Interessant ist auch ein spezieller Zusatz-Chip, der angeblich die iPhone-Steuerung via Siri überbrücken soll. Damit würde OpenAI versuchen, sich nahtlos in das geschlossene Apple-Ökosystem zu integrieren, ohne die eigene KI-Hoheit aufzugeben.

Für die Fertigung hat sich OpenAI laut den Berichten für Foxconn entschieden. Der taiwanische Fertiger soll den Vorzug vor Luxshare erhalten haben, um eine Produktion außerhalb Chinas zu gewährleisten. Für Foxconn ist dies ein wichtiger strategischer Gewinn, nachdem das Unternehmen alle Aufträge für Apples AirPods an die Konkurrenz verloren hatte.

Anzeige

Ambitionierte Roadmap bis 2028

Die Pläne gehen weit über einen reinen Kopfhörer hinaus. Foxconn soll bis 2028 insgesamt fünf verschiedene Geräte für OpenAI produzieren. Neben „Sweetpea“ taucht in den Leaks auch ein Stift mit dem Codenamen „Gumdrop“ auf.

Der Zeitplan ist straff: Ein Marktstart für das Audio-Device ist bereits für diesen September anvisiert. Mit einer geplanten Auflage von 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr setzt OpenAI alles auf eine Karte, um sich sofort als relevanter Player im Hardware-Markt zu etablieren.

KI-Wissen ohne Paywall

Unsere Inhalte sind und bleiben kostenlos. Wenn dir unsere News und Tutorials gefallen oder weiterhelfen, freuen wir uns über eine kleine Unterstützung.

Jeder Beitrag zählt – auch das Teilen.