Waymo weitet seinen Robotaxi-Dienst in den USA rasant aus. Aus drei Städten vor zwei Jahren sind 15 geworden, wöchentlich kommen rund 500.000 bezahlte Fahrten zusammen. Die Flotte fährt elektrisch und macht sichtbar, dass der Elektroantrieb längst auch bei Autos ohne Fahrer angekommen ist.
In Texas wächst die Flotte besonders schnell
Rund 4.000 Robotaxis betreibt Waymo inzwischen, doch etwa 80 Prozent davon fahren allein in Kalifornien und Texas. In Texas stieg die Zahl der registrierten Fahrzeuge binnen drei Wochen um 49 Prozent auf 1.102, wie TechCrunch anhand von Zulassungsdaten berichtet. Vor allem der neue Ojai treibt den Zuwachs.
Der elektrische Van macht in Texas bereits etwa ein Drittel der Waymo-Flotte aus. Er basiert auf einem Fahrzeug des chinesischen Herstellers Zeekr. Waymo baut seine Technik für autonomes Fahren erst in Arizona ein.
Mit dem Ojai will das Unternehmen mehr Fahrzeuge zu geringeren Kosten auf die Straße bringen. Allerdings verteuern aktuell US-Zölle den Import aus China. Gerade beim neuen Modell zeigt sich damit, dass der Ausbau elektrischer Robotaxis nicht allein von der Technik abhängt.
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Auch Elektroautos und Lkw legen zu
Der Trend reicht weit über Waymo hinaus. Nach Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) war 2025 weltweit jeder vierte verkaufte Neuwagen ein Elektroauto. Für 2026 erwartet die IEA einen Anteil von 29 Prozent.
Bei Lkw haben sich die weltweiten Verkäufe elektrischer Modelle 2025 mehr als verdoppelt. Damit erreichten sie einen Marktanteil von neun Prozent. Besonders stark ist China, wo bereits jeder vierte neue Lkw elektrisch fährt.
Der Boom verteilt sich allerdings ungleich. In Europa kamen elektrische Lkw 2025 auf drei Prozent Marktanteil, und in den USA lag der Elektroanteil bei neuen Pkw unter zehn Prozent. Waymos schnelle Expansion ist somit ein auffälliges Beispiel für elektrischen Verkehr, aber noch kein Maßstab für jeden Fahrzeugmarkt.
