Eine Filmrolle mit einer Person

OpenArt im Überblick: KI-Bilder, Videos und eigene Figuren aus einem Abo

Andreas Becker GPT Image 2.6
Eine Filmrolle mit einer Person

OpenArt erstellt Bilder, Videos und Musik mit KI und bündelt dafür Modelle verschiedener Anbieter in einem Konto. Besonders interessant ist die Verbindung aus gespeicherten Figuren und einem Regiemodus, mit dem Nutzer mehrteilige Videos per Chat gestalten.

OpenArt

Bilder & Video KI
8.5 Score

Preis-Modell Abo-Modelle
Plattform Browser/Webapp
Sprache Englisch
Status Etabliert, häufige Updates
Gratis Testen? Ja, begrenzt
Letztes Update Nov. 2026
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Einfache Bedienung

Viele Funktionen und ein KI-Agent

Mit der Zeit werden Multiplattformen oft unübersichtlich. OpenArt hat dafür einen Agenten-Modus eingeführt, bei dem man einfach erklärt, was man möchte, und die entsprechenden Funktionen werden dann ausgeführt.

Gleichzeitig kann man auf der Startseite über »Tools« auf die populärsten Anwendungen zugreifen. Der Einstieg ist entsprechend einfach.

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Hauptfunktionen

Bilder erstellen und bearbeiten

OpenArt erzeugt Bilder aus Textbeschreibungen oder vorhandenen Fotos. Zur Auswahl stehen unter anderem GPT Image 2.6, Nano Banana Pro und Seedream 5.0 Pro, sodass Nutzer für dasselbe Motiv unterschiedliche Modelle ausprobieren können.

Anschließend lassen sich Bildbereiche ersetzen, Hintergründe wechseln und Bilder über ihren bisherigen Rand hinaus erweitern. Upscale vergrößert das Ergebnis und ergänzt Details, ohne dass dafür ein Wechsel in einen anderen Dienst nötig ist.

Videos aus Texten und Bildern erzeugen

Ein vorhandenes Bild kann zum Ausgangspunkt eines bewegten Clips werden, alternativ beschreibt der Nutzer eine Szene per Text. OpenArt bietet dafür unter anderem Seedance 2.5, Kling 4.0 und Veo 3.1 an.

Länge, Auflösung und Ton hängen vom gewählten Modell ab. Mit Motion Control können Nutzer außerdem die Bewegung eines Referenzvideos auf eine eigene Figur übertragen.

Dazu gibt es mittlerweile mehrere Tools, die bestimmte Video-Aufgaben deutlich einfacher erledigen.

Im Director-Modus ganze Geschichten gestalten

Director plant aus einer Idee mehrere Szenen und erstellt daraus Videos mit bis zu fünf Minuten Länge. Der Nutzer kann Handlung, Bildausschnitte und einzelne Szenen im Chat überarbeiten.

Vorlagen gibt es etwa für Filmtrailer, Produktwerbung und Musikvideos. Das spart die Zusammenstellung vieler einzelner Clips, verlangt aber weiterhin eine Kontrolle des Ergebnisses, besonders bei längeren Geschichten.

Eigene Figuren wiederverwenden

Der Character Builder speichert eine Figur aus einem Foto, einer Beschreibung oder vorgegebenen Merkmalen. Diese Figur lässt sich anschließend in neuen Bildern und Videos referenzieren, damit ihr Aussehen über mehrere Motive hinweg zusammenpasst.

Multi-View erstellt aus einem Figurenbild neun Ansichten. Das hilft bei Comicfiguren, Spielcharakteren oder einem wiederkehrenden Markenmaskottchen, für das eine einzige Frontalaufnahme zu wenig zeigt.

Musik, Stimmen und Geräusche ergänzen

OpenArt erzeugt Musik aus einer Beschreibung oder passend zur Stimmung eines Referenzbildes. Der Musikgenerator arbeitet mit Google Lyria 3 und bietet kurze Stücke von 30 Sekunden sowie Songs von ungefähr drei Minuten.

Weitere Audiofunktionen liefern Sprecherstimmen und Geräusche. Lip Sync stimmt die Lippenbewegungen einer Figur auf Sprache oder Gesang ab.

Mit ChatGPT und Claude verwenden

Eine weitere interessante Funktion ist die Kopplung des OpenArt-Abos mit dem ChatGPT- oder Claude-Abo. Dadurch kann man über seinen Sprachbot auf alle Modelle zugreifen.

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Vorteile & Nachteile

Das gefällt uns
  • Viele KI-Modelle über ein gemeinsames Konto
  • Gespeicherte Figuren in Bildern und Videos
  • Mehrteilige Videos lassen sich per Chat gestalten, entweder auf OpenArt oder direkt bei ChatGPT und Claude
  • Bild, Video und Audio in einem Abo
Das nervt noch
  • Monatliche Credits verfallen trotz bezahltem Abo
  • Kommerzielle Nutzung erst ab Plus erlaubt
  • Director-Kosten für manche Nutzer schwer vorhersehbar

Der größte Vorteil

Der größte Vorteil entsteht bei Projekten mit mehreren Medien. So können zuerst Figuren erstellt werden. Diese werden dann direkt animiert und am Ende kommt passende Sprache und Musik hinzu.

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Coole Usecases

Die Herausforderung

Der eigene Song hat noch kein Video

Ein Musiker möchte seinen fertigen Song mit einer durchgehenden Bildidee veröffentlichen, hat aber kein Material für einen Dreh.

Die Lösung

Ein Musikvideo rund um den eigenen Track

Der Nutzer lädt den Song hoch und lässt Director passende Szenen entwickeln, deren Stimmung und Ablauf er im Chat anpasst.

Die Herausforderung

Eine Kaffeepackung, drei Kampagnen

Ein kleiner Röster braucht für dieselbe Kaffeepackung Motive für Winter, Sommer und einen neuen Onlineshop.

Die Lösung

Ein Produktfoto als gemeinsame Vorlage

Der Röster erzeugt mit OpenArt aus seinem Produktfoto saisonale Motive und kontrolliert vor dem Einsatz, ob Verpackung und Beschriftung stimmen.

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Preise & Abos

Neue Konten erhalten 40 kostenlose Credits zum Ausprobieren, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Dieses kleine Startguthaben reicht vor allem zum Kennenlernen, umfangreiche Videoprojekte brauchen ein Abo.

Credits sind das gemeinsame Guthaben für Generierungen. Wie viel eine Aktion verbraucht, hängt von Modell, Auflösung und Funktion ab.

Quelle: OpenArt - Stand 07.11.26

Starter erlaubt acht gleichzeitige Generierungen, Plus 16 und Pro sowie Wonder jeweils 32. Kommerzielle Nutzung ist ab Plus erlaubt, ebenso der Zukauf zusätzlicher Credits. Ein Zusatzabo mit 5.000 Credits kostet z.B. 15$ pro Monat.

Ungenutzte Monatscredits verfallen beim nächsten Auffüllen, auch im Jahresabo. Zusätzlich gekaufte Credits werden bei laufendem Abo in den nächsten Monat übernommen. Abos verlängern sich automatisch.

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Anbieter Informationen

Hauptsitz San Francisco
Gegründet 2022
Bewertung - $ VC Backed

Coco Mao und John Qiao gründeten OpenArt 2022, nachdem sie gemeinsam bei Googles Area 120 gearbeitet hatten. Das Unternehmen sitzt in San Francisco und ist unabhängig von OpenAI.

Zu den Investoren gehören Canaan, Basis Set Ventures und DCM. OpenArt ist privat finanziert und nicht börsennotiert, eine aktuelle öffentliche Unternehmensbewertung ist nicht ausgewiesen.

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Fazit & Bewertung

Das All-AI Urteil

OpenArt ist besonders interessant für Nutzer, die wiederkehrende Figuren in Bildern und Videos einsetzen und mehrere KI-Modelle über ein Konto nutzen möchten. Der passende Tarif ist stark abhängig ob und wie viele KI-Videos man erstellen möchte.

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8.5 von 10
Empfehlung
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FAQ - die wichtigsten Fragen

Hier versuchen wir, die wichtigsten und häufigsten Fragen zu OpenArt zu beantworten. Sollte noch etwas unklar sein, könnt ihr uns gerne per E-Mail oder über die sozialen Medien kontaktieren.

Frage 1: Was ist OpenArt?
OpenArt ist eine KI-Kreativplattform für Bilder, Videos, Figuren und Audio. Nutzer wählen zwischen Modellen verschiedener Anbieter und bearbeiten die Ergebnisse im Browser.
Frage 2: Ist OpenArt kostenlos?
Neue Konten erhalten 40 kostenlose Credits ohne Kreditkarte. Für regelmäßige Generierungen und größere Projekte stehen kostenpflichtige Abos bereit.
Frage 3: Was kostet OpenArt im Monat?
Bei monatlicher Zahlung kosten Starter 14$, Plus 34$, Pro 56$ und Wonder 240$. Jahresabos bieten niedrigere Monatswerte, mögliche Steuern kommen hinzu.
Frage 4: Welches OpenArt-Abo erlaubt kommerzielle Nutzung?
Die Nutzungsbedingungen erlauben kommerzielle Nutzung ab Plus. Für einen Onlineshop, bezahlte Kundenaufträge oder Werbung ist Starter deshalb nicht der passende Tarif.
Frage 5: Was sind OpenArt-Credits?
Credits bezahlen die Generierung von Bildern, Videos und Audio sowie weitere KI-Aktionen. Der Verbrauch richtet sich nach Modell, Funktion und gewählten Einstellungen.
Frage 6: Werden ungenutzte Credits übertragen?
Monatliche Abo-Credits werden beim nächsten Auffüllen zurückgesetzt. Zusätzlich gekaufte Credits lassen sich bei aktivem Abo in den nächsten Monat übernehmen.
Frage 7: Kann man bei OpenArt Credits nachkaufen?
Ab Plus lassen sich zusätzliche Credits abonnieren. Das angebotene Zusatzpaket enthält 5.000 Credits für 15$ pro Monat.
Frage 8: Welche KI-Modelle bietet OpenArt?
Zur Auswahl gehören unter anderem GPT Image 2.5, Nano Banana Pro und Seedream 5.0 Pro für Bilder sowie Seedance 2.5, Kling 4.0 und Veo 3.1 für Videos.
Frage 9: Kann OpenArt aus einem Foto ein Video machen?
Ja. Bei Image-to-Video dient ein hochgeladenes Bild als Vorlage für einen Clip. Der Nutzer beschreibt dazu die gewünschte Bewegung und Szene.
Frage 10: Wie lang können OpenArt-Videos sein?
Einzelne Clips laufen je nach Modell unterschiedlich lang, bei Seedance 2.5 beispielsweise bis zu 30 Sekunden. Director erstellt mehrteilige Videos von bis zu fünf Minuten.
Frage 11: Was macht OpenArt Director?
Director entwickelt aus einer Idee mehrere Szenen und verbindet sie zu einem Video. Handlung und einzelne Einstellungen lassen sich im Chat überarbeiten.
Frage 12: Kann OpenArt dieselbe Figur mehrfach verwenden?
Ja. Der Character Builder speichert eine Figur für weitere Bilder und Videos. Die Wiedererkennbarkeit unterstützt Serienprojekte, bei längeren Videos können trotzdem Details abweichen.
Frage 13: Was ist Multi-View bei OpenArt?
Multi-View erstellt aus einem Figurenbild neun verschiedene Ansichten. Diese lassen sich als Referenzen für weitere Bilder und Videos verwenden.
Frage 14: Kann OpenArt eigene Musik erzeugen?
Ja. Der Musikgenerator nutzt Google Lyria 3 und erzeugt Musik aus Text oder Bildvorlagen. Zur Auswahl stehen kurze Stücke von 30 Sekunden und Songs von ungefähr drei Minuten.
Frage 15: Eignet sich OpenArt für Musikvideos?
Ja. Nutzer können einen eigenen Song hochladen und passende Szenen gestalten lassen. Lip Sync ergänzt dazu passende Lippenbewegungen, wenn Figuren singen oder sprechen.
Frage 16: Gibt es OpenArt als Smartphone-App?
OpenArt funktioniert im mobilen Browser. Eine eigene veröffentlichte Smartphone-App führt das Hilfecenter derzeit nicht auf.
Frage 17: Sind OpenArt-Bilder öffentlich sichtbar?
Generierte Bilder sind standardmäßig privat. Die Bedingungen erlauben jedoch, Eingaben und Ergebnisse zur Bereitstellung und Verbesserung des Dienstes an KI-Modellpartner weiterzugeben.
Frage 18: Wie lässt sich ein OpenArt-Abo kündigen?
Die Kündigung erfolgt in den Konto- beziehungsweise Abrechnungseinstellungen. Das Abo läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter, danach endet die automatische Verlängerung.
Frage 19: Erstattet OpenArt ungenutzte Abo-Zeit?
Die Bedingungen sehen grundsätzlich keine anteiligen Rückzahlungen für den laufenden Abrechnungszeitraum vor. Gesetzlich vorgeschriebene Erstattungen sind ausgenommen.
Frage 20: Welche Alternativen zu OpenArt gibt es?
Midjourney eignet sich für die Arbeit mit dessen eigenen Bild- und Videomodellen, Runway Creative für Videoproduktionen und Adobe Firefly für Projekte im Adobe-Angebot.

Von Menschen für Menschen

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