SwitchBot beim kochen

SwitchBot Onero H1: Der erste echte Haushaltsroboter der Welt?

Erlebe die CES 2026 Premiere eines Roboters, der eigenständig Wäsche wäscht und deine Wohnung aufräumt.

Andreas Becker Nano Banana
SwitchBot beim kochen

Der Hersteller SwitchBot präsentiert in Las Vegas mit dem Onero H1 einen fahrbaren Roboter mit Greifarmen für alltägliche Aufgaben im Haushalt. Diese Entwicklung markiert für das Unternehmen den Übergang von einfacher Heimautomation hin zu einer lernfähigen KI-Robotik im privaten Wohnraum.

Robotik für den Alltag: Der Onero H1

Mit dem Onero H1 zeigt SwitchBot ein etwa 1,30 Meter hohes System, das sich auf Rädern durch die Wohnung bewegt. Der Roboter verfügt über zwei mechanische Arme mit insgesamt 22 Freiheitsgraden, was komplexe Bewegungsabläufe beim Greifen oder Öffnen von Türen ermöglicht. Im Inneren arbeitet das sogenannte OmniSense VLA-Modell (Vision-Language-Action), eine KI-Architektur, die visuelle Eindrücke direkt in physische Handlungen übersetzt.

Das System erkennt laut Herstellerangaben Objektzustände und lernt durch Interaktion mit der Umgebung dazu. In Demonstrationen sortierte der Roboter Wäsche, räumte Gegenstände auf oder servierte Snacks. Die Steuerung erfolgt lokal auf dem Gerät, um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren und Verzögerungen bei der Datenüberarbeitung zu minimieren. Vorbestellungen für das Gerät und die dazugehörigen A1-Roboterarme sollen in Kürze auf der Webseite des Herstellers starten.

Quelle: switch-bot

Biometrie an der Haustür: Lock Vision Serie

Neben der Robotik erweitert SwitchBot sein Portfolio um die Lock Vision Serie, die weltweit erste intelligente Türschloss-Lösung mit 3D-Gesichtserkennung über strukturiertes Licht. Diese Technologie nutzt über 2.000 Infrarot-Projektionspunkte, um ein millimetergenaues räumliches Modell des Gesichts zu erstellen. Eine integrierte Lebenderkennung verhindert dabei Manipulationsversuche durch Fotos oder Videoaufnahmen.

Die Pro-Variante des Schlosses bietet zusätzlich eine Erkennung der Handvenen mittels Nahinfrarot-Sensoren an. Dies ermöglicht einen kontaktlosen Zugang, selbst wenn die Hände verschmutzt oder nass sind. Dank des Übertragungsstandards Matter-over-Wi-Fi lassen sich die Schlösser ohne zusätzliche Brückengeräte direkt in bestehende Smart-Home-Systeme wie Apple Home integrieren.

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Vernetztes Ökosystem und KI-Assistenten

Das Konzept Smart Home 2.0 umfasst weitere Geräte wie den KI MindClip, einen nur 18 Gramm schweren tragbaren Assistenten. Dieser zeichnet Gespräche auf und nutzt Cloud-KI, um Zusammenfassungen oder Aufgabenlisten in über 100 Sprachen zu erstellen. Das Gerät fungiert als eine Art externes Gedächtnis, das Informationen strukturiert und bei Bedarf abrufbar macht.

Ergänzt wird das Sortiment durch eine Wetterstation mit E-Ink-Display und das Pixel-Licht Obboto. Die Wetterstation synchronisiert Kalenderdaten und liefert KI-gestützte Empfehlungen für den Tag, während Obboto mit über 2.900 LEDs Stimmungen visualisiert. Alle neuen Komponenten zielen darauf ab, ein proaktives Umfeld zu schaffen, das die Bedürfnisse der Bewohner antizipiert und Abläufe eigenständig koordiniert.

Fakten zum Onero H1:

  • Bauhöhe: ca. 1,30 Meter
  • Bewegungsfreiheit: 22 Freiheitsgrade in den Armen
  • KI-Modell: On-device OmniSense VLA
  • Schloss-Sensorik: 3D Structured Light (Gesicht), Handvenen-Scan (Pro-Modell)
  • Konnektivität: Matter-over-Wi-Fi für hub-freie Einbindung

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