Perplexity hat mit »Teammates« KI-Agenten für laufende Büroarbeit gestartet. Sie planen Aufgaben, verfolgen Veränderungen und legen fertige Ergebnisse zur Prüfung vor, ohne für jeden Schritt einen neuen Auftrag zu brauchen. Der Zugang startet für Max-Abonnenten im Browser.
KI-Agenten behalten Projekte im Blick
Teammates bauen auf Perplexity Computer auf, das mehrstufige Aufgaben mit verschiedenen KI-Modellen erledigt. Ein Teammate koordiniert solche Aufgaben und weitere Teammates. Projektziele, bisherige Arbeit und gemeinsame Dateien bleiben über einzelne Einsätze hinweg erhalten.
Der Nutzer legt fest, welche Arbeit ein Teammate übernimmt, welche Ergebnisse er liefern soll und wann er tätig wird. Dafür lassen sich Dienste wie Gmail, GitHub und Slack anbinden.
Als Beispiel nennt Perplexity einen Vertriebsagenten, der bemerkt, dass ein Stammkunde nichts mehr bestellt. Er prüft frühere Käufe und Supportfälle, sucht nach der Ursache und bereitet ein passendes Angebot vor. Dabei meldet er Fortschritte und holt nötige Freigaben ein.
Auch Rückmeldungen fließen in spätere Aufgaben ein. Erfährt ein Teammate etwa, dass eine Agentur zwei Wochen Vorlauf braucht, berücksichtigt er das bei künftigen Projektplänen.
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Zusammenarbeit in Slack, Start im Max-Abo
In einem Slack-Kanal können Kollegen einem Teammate Arbeit geben oder nach dem Stand fragen. Die Agenten reichen Aufgaben auch untereinander weiter, etwa von der Fehlersuche auf einer Website zur Vorbereitung einer Korrektur.
Jeder Teammate arbeitet in einer getrennten Umgebung mit eigener Browsersitzung. Nutzer können die Arbeit prüfen, eingreifen oder den Desktop übernehmen. Die Zugriffsrechte bauen auf den vorhandenen Berechtigungen in Computer und den jeweiligen Projekten auf.
Teammates starten als Forschungsvorschau für einzelne Max-Abonnenten. Das Abo kostet 200$ monatlich oder 2.000$ jährlich und enthält 10.000 Computer-Credits pro Monat. Eine iOS-Version soll folgen.
