Das OpenClaw Maskottchen hält Modelle in der Hand.

OpenClaw Update integriert GLM-5, MiniMax M2.5 und stopft kritische Sicherheitslücken

Der Open-Source-Agent senkt durch die neuen Modelle drastisch die API-Kosten und schließt über 40 gefährliche Sicherheitslücken.

Andreas Becker Nano Banana
Das OpenClaw Maskottchen hält Modelle in der Hand.

Das Open-Source-Projekt OpenClaw veröffentlicht mit Version 2026.2.12 ein umfangreiches Update für seinen KI-Agenten. Im Fokus stehen die Integration der Modelle GLM-5 und MiniMax M2.5 sowie die Behebung von über 40 teils kritischen Sicherheitslücken.

Kosteneffizienz durch neue Sprachmodelle

Das Update erweitert die Backend-Unterstützung um zwei neue Sprachmodelle aus dem asiatischen Raum. Besonders die Integration von MiniMax M2.5 senkt die Betriebskosten für ressourcenintensive Agenten-Aufgaben. Laut Datenblatt liefert das Modell eine Rechenleistung, die an aktuelle Spitzenmodelle heranreicht, unterbietet die API-Kosten eines Claude Opus 4.6 jedoch um den Faktor 20. Anwender verarbeiten damit komplexe Anweisungsfolgen deutlich günstiger und schonen das Budget bei dauerhaften Hintergrundprozessen.

Zusätzlich verarbeitet die Software nun native API-Aufrufe für das Modell GLM-5. Das neue System des Entwicklers Zhipu AI vergrößert die Auswahl an nutzbaren Modellen abseits der bekannten US-Anbieter. Der Hersteller verspricht eine präzisere Kontextauswertung bei großen Datenmengen, was sich im produktiven Einsatz bei der lokalen Dokumentenanalyse allerdings erst noch beweisen muss.

Wir haben uns beide Modelle mit Begeisterung bereits angeschaut:

Fokus auf Systemsicherheit

Die Infrastruktur des KI-Agenten stand zuletzt stark in der Kritik. Analysten entdeckten auf der Plattform ClawHub hunderte kompromittierte Erweiterungen, welche die lokalen Systeme der Anwender direkt gefährdeten. Die Version 2026.2.12 reagiert auf diese Vorfälle und patcht insgesamt 40 identifizierte Schwachstellen im Kerncode.

Gleichzeitig etabliert das Projekt eine automatisierte Überprüfung für die sogenannten AI Skills. Diese Routine analysiert externe Add-ons vor der eigentlichen Systemintegration auf bekannten Schadcode. In der Praxis muss die Erkennungsrate nun zeigen, ob dieser Mechanismus die Verbreitung bösartiger Skripte tatsächlich effektiv eindämmt.

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Direkte IRC-Integration

Neben den Sicherheitsupdates implementieren die Programmierer eine Anbindung an das Internet Relay Chat (IRC) Protokoll. Der Agent liest und beantwortet dadurch Nachrichten ohne externe Schnittstellen direkt in den entsprechenden Netzwerken. Obwohl die Technologie im Endkundenmarkt keine Relevanz mehr besitzt, nutzen viele Entwickler-Gemeinschaften sie weiterhin als dezentrale Kommunikationsplattform.

Der KI-Assistent automatisiert über die neue Funktion administrative Routineaufgaben oder bearbeitet standardisierte Support-Anfragen innerhalb der Chatkanäle. Das Update auf die aktuelle Version steht ab sofort über die entsprechenden Code-Repositories bereit.

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