OpenAI will die Pierre Computer Company übernehmen und deren Dienst Code Storage in seinen KI-Programmierassistenten Codex integrieren. Teile von Pierres Technik nutzen Codex-Anwender schon heute, wenn sie Projektdateien durchsuchen oder Codeänderungen prüfen.
Code prüfen und direkt korrigieren
Hinter diesen Funktionen stecken die Open-Source-Komponenten Trees und Diffs. Trees hilft beim Navigieren durch die Dateien eines Projekts. Diffs zeigt, welche Codezeilen sich geändert haben, damit Entwickler die Änderungen kontrollieren können.
Pierre entwickelt dafür auch Funktionen, die über die reine Anzeige hinausgehen. Im Edit-Modus von Diffs kann ein Entwickler eine fehlerhafte Codezeile direkt bei der Prüfung korrigieren. Die weitere Komponente Highlights hebt Bestandteile des Codes farblich hervor und aktualisiert die Darstellung auch dann, wenn ein KI-Agent gerade neuen Code ausgibt.
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Code Storage soll in Codex einziehen
Mit Code Storage bringt Pierre einen Dienst mit, der Programmcode speichert und seine Änderungsgeschichte mithilfe von Git verwaltet. OpenAI will dessen Funktionen in Codex übernehmen. Damit soll Codex mehr Aufgaben rund um das Speichern, Prüfen und Veröffentlichen von Code zusammenführen.
Der Ausbau passt zu OpenAIs eigener Entwicklung. Am 2. November stellte das Unternehmen Pando vor, seine interne Technik für die Verwaltung von Git-Projekten. Sie ist darauf ausgelegt, dass viele Entwickler und KI-Agenten gleichzeitig an unterschiedlichen Änderungen arbeiten können.
Pierres Open-Source-Projekte sollen offen bleiben, OpenAI will weiter zu ihnen beitragen. Bestehende Kunden können Code Storage auch nach Abschluss der Übernahme weiter nutzen. Bis dahin bleiben beide Unternehmen eigenständig, denn für den Abschluss sind unter anderem noch behördliche Genehmigungen nötig.
