Historischer Geldregen für OpenAI-Mitarbeiter
Das KI-Unternehmen von ChatGPT lässt seine Fachkräfte Kasse machen und erschafft eine neue Generation von Reichen.

OpenAI schüttet Milliarden an seine Belegschaft aus und erschafft eine neue Generation von Tech-Multimillionären. Bei einem internen Aktienverkauf strichen 600 Angestellte insgesamt 6,6 Milliarden US-Dollar ein. Das deckte das Wall Street Journal auf.
Gigantische Auszahlungen vor dem Börsengang
Um die klügsten Köpfe im Unternehmen zu halten, passte die Führungsebene die finanziellen Spielregeln an. Zuvor durfte jede Person maximal Anteile im Wert von zehn Millionen US-Dollar veräußern. Im vergangenen Oktober verdreifachte OpenAI dieses Limit kurzerhand auf 30 Millionen US-Dollar.
Etwa 75 Personen schöpften diesen neuen Maximalbetrag komplett aus. Die Transaktion bewertet das gesamte Unternehmen rund um die eigenen KI-Modelle mittlerweile auf beachtliche 400 Milliarden US-Dollar.
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Erster Zahltag nach dem ChatGPT-Erfolg
Besonders interessant fällt der Zeitpunkt dieser Auszahlung aus. Viele Fachkräfte schlossen sich dem Entwicklerteam erst nach dem Start von ChatGPT Ende 2022 an. Da eine interne Regel vorschreibt, die ausgegebenen Aktien zunächst zwei Jahre lang zu halten, markiert dieses Event für viele den allerersten Zugriff auf ihr Kapital.
Gleichzeitig transferieren einige Anteilseigner ihr Geld direkt in spezielle Spendenfonds. Solche Konstrukte finanzieren philanthropische Projekte und bieten den Gebern sofortige Steuervorteile im selben Kalenderjahr.
Die gesamte Aktion gilt damit als einer der historisch größten vorbörslichen Vermögenszuwächse im Silicon Valley.