Neura Robotics MAiRA: Der erste kommerziell verfügbare kognitive Roboter
Dank No-Code-Setup und Sprachsteuerung lässt sich der kognitive Roboterarm MAiRA sofort nach dem Auspacken ohne IT-Experten in Betrieb nehmen.

Neura Robotics rückt bei seinem Roboterarm MAiRA die sofortige Einsatzbereitschaft nach dem Auspacken in den Mittelpunkt. Das System lässt sich ohne klassischen Code einrichten und erfasst seine Arbeitsumgebung durch integrierte Sensoren selbstständig.
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Sensorik und berührungslose Sicherheit
Der Hersteller positioniert das Modell als ersten kommerziell verfügbaren kognitiven Roboter. Im Gegensatz zu herkömmlichen Industrierobotern, die strikt vordefinierte Pfade abarbeiten, wertet MAiRA Umgebungsdaten kontinuierlich in Echtzeit aus. Dafür greift das System auf eine Kombination aus 3D-Vision-Kameras, Kraft-Momenten-Sensoren und Mikrofonen zurück, um Objekte und Personen im Raum zu lokalisieren.
Diese umfangreiche Sensorik bildet die Basis für eine kontaktlose Sicherheitszone bei der direkten Zusammenarbeit mit Menschen. Nähert sich ein Mitarbeiter dem Arbeitsbereich, registriert das System die Bewegung frühzeitig. Der Roboter drosselt daraufhin automatisch seine Arbeitsgeschwindigkeit oder stoppt komplett, noch bevor es zu einer physischen Berührung kommt.
Ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Modellgeneration ist die stark reduzierte Komplexität bei der Ersteinrichtung. Anwender bedienen den Roboter über eine grafische No-Code-Oberfläche, führen ihn händisch an die gewünschten Positionen oder erteilen simple Sprachbefehle. Das langwierige Schreiben maschineller Skripte entfällt, was die Integrationszeit in bestehende Fertigungsprozesse erheblich verkürzt.
Was ist MAiRA?
Hinter dem Akronym verbirgt sich der „Multi-Sensing Intelligent Robotic Assistant“, ein hochflexibler Roboterarm, der in verschiedenen Traglastklassen von bis zu 18 Kilogramm erhältlich ist. Die Hardware zeichnet sich durch integrierte Membran-Sensoren in den Gelenken aus, die selbst kleinste Widerstände wahrnehmen und so eine hochpräzise Kraftregelung ermöglichen. Durch diese kognitiven Eigenschaften kann der Arm Aufgaben wie das Montieren empfindlicher Bauteile oder das Sortieren von ungeordneten Objekten in einer Kiste übernehmen.
Dank der nativen Einbindung von künstlicher Intelligenz lernt das System ständig dazu und optimiert seine Bewegungsabläufe eigenständig. Die Kombination aus visueller Erkennung und taktiler Rückmeldung erlaubt es MAiRA, auch in dynamischen Umgebungen stabil zu arbeiten, in denen sich Positionen von Werkstücken ständig ändern können. Damit schließt das System die Lücke zwischen starren Industrierobotern und der Vision vollautonomer Helfer.
Die genauen Anschaffungskosten für MAiRA richten sich nach der jeweiligen Ausstattungsvariante sowie der benötigten Traglast und Reichweite. Interessierte Unternehmen können das System direkt über den Hersteller sowie über autorisierte Vertriebspartner beziehen.