n8n hat die Beta von Version 3.0 seiner Plattform für automatisierte Workflows veröffentlicht. Das Update räumt alte Funktionen auf und verschärft Sicherheitseinstellungen, weshalb bestehende Workflows vor dem Umstieg geprüft werden müssen.
Docker wird für Self-Hosting Pflicht
Wer n8n selbst betreibt, muss für Version 3.0 auf eine Docker-basierte Installation wechseln. Der direkte Betrieb über npm oder npx wird nicht mehr unterstützt. Bestehende Installationen mit Kubernetes und Helm sind davon nicht betroffen.
Zugleich entfernt n8n ältere Workflow-Bausteine, sogenannte Nodes. Dazu gehören unter anderem Function, Cron und eine alte OpenAI-Node. Für viele gibt es Nachfolger, etwa die Code-Node als Ersatz für Function.
Auch bei der Sicherheit ändern sich die Voreinstellungen. Nicht verifizierte Community-Pakete sind standardmäßig deaktiviert. Bereits installierte Pakete dieser Art werden nach dem Update nicht mehr geladen, sofern der Betreiber sie nicht wieder aktiviert.
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Migrationsbericht zeigt betroffene Workflows
Bei der Vorbereitung hilft der Migration Report, der ab n8n 2.39 unter »Settings > Migration Report« zu finden ist. Er zeigt betroffene Workflows und Einstellungen an und kann viele Probleme automatisch beheben. Die Änderungen werden als neue Workflow-Version gespeichert und lassen sich vor der Veröffentlichung prüfen.
Vor dem Wechsel empfiehlt n8n ein Update auf die aktuelle 2.x-Version und eine vollständige Sicherung. Anschließend sollte der Nutzer Version 3 zuerst in einer Testumgebung ausprobieren. Ein direkter Wechsel von 1.x auf 3.x ist nicht möglich.
Stabile Version Anfang Dezember geplant
Die Beta steht sowohl für selbst gehostete Installationen als auch in n8n Cloud bereit. Die stabile Version ist für Anfang Dezember geplant. Nach deren Veröffentlichung erhält die 2.x-Reihe noch zwölf Monate lang Sicherheitsupdates und Korrekturen für kritische Fehler.
Ein einfaches Zurückwechseln von 3.x auf 2.x ist nicht vorgesehen. Wer zurückmuss, benötigt eine Sicherung seiner bisherigen Installation.
