Meta erweitert seinen KI-Agenten Muse um Geschäftsfunktionen für kleine Unternehmen. Muse for Small Business verbindet dafür Facebook- und Instagram-Konten mit Diensten wie Shopify, QuickBooks, Canva, Slack oder Stripe. Der Agent kann so Verkaufszahlen, Werbung, Finanzen und Kundeninformationen gemeinsam auswerten und daraus Aufgaben vorbereiten.
Muse verbindet Konten und Geschäftsdienste
Ein Unternehmer kann Muse etwa beauftragen, Verkäufe, Kampagnen und Social-Media-Aktivitäten zu analysieren und daraus einen Wachstumsplan zu erstellen. Auch auffällige Ausgaben, offene Nachrichten oder erfolgreiche Werbeinhalte kann der Agent erkennen und passende Entwürfe liefern.
Direkt anbinden lassen sich unter anderem professionelle Instagram-Konten, Facebook-Seiten und Meta-Werbekonten. Hinzu kommen Asana, Box, Canva, Dropbox, Figma, Granola, HighLevel, Intuit QuickBooks, Klaviyo, Lovable, Notion, Shopify, Slack, Stripe und Zoom. Weitere Dienste sollen folgen.
Quelle: Meta
Meta öffnet Muse zudem für benutzerdefinierte Verbindungen. Unternehmen können dadurch auch eigene oder bislang nicht unterstützte Dienste einbinden. Der Agent erhält damit Zugriff auf Informationen zur Marke, zum Onlineshop, zur Buchhaltung und zu Kundenkontakten.
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Muse braucht vor externen Aktionen eine Freigabe
Trotz des breiten Zugriffs entscheidet der Nutzer über Aktionen mit Außenwirkung. Muse veröffentlicht keine Inhalte, verschickt keine Nachrichten und gibt kein Geld aus, bevor der Nutzer zugestimmt hat. Das ist besonders bei Werbekonten, Zahlungsdiensten und Kundendaten eine wichtige Grenze.
Muse for Small Business ist keine separate Anwendung, sondern eine Erweiterung des bestehenden Agenten. Dieser ist derzeit in den USA und Kanada verfügbar. Die meisten Funktionen bleiben kostenlos, für eine stärkere Nutzung bietet Meta kostenpflichtige Abos an.

