Ein Manus Agent wählt WhatsApp

Manus Agents bringt persönliche KI-Assistenten direkt in die Messenger

Die KI merkt sich Vorlieben und erledigt komplexe Aufgaben wie Präsentationen bequem über Smartphone-Apps.

Andreas Becker Nano Banana
Ein Manus Agent wählt WhatsApp

Das KI-Unternehmen Manus integriert seine vollumfänglichen Assistenzsysteme ab sofort direkt in Messenger-Dienste. Den Anfang macht die Plattform Telegram, wo Nutzer komplexe digitale Aufgaben über ein einfaches Chatfenster an ihren persönlichen Agenten delegieren.

Voller Funktionsumfang im Messenger

Der Dienst namens "Manus Agents" bringt die kompletten Fähigkeiten der KI in die Chat-App. Das System agiert dabei nicht nur als simpler Chatbot, der auf den aktuellsten Befehlt reagiert.

Manus Agents nutzt eine durchgehende Speicherung der Sitzungsdaten. Dadurch analysiert die Software den Kontext und plant eigenständig mehrstufige Arbeitsschritte im Hintergrund. Anwender können per Textnachricht Präsentationen erstellen, Webseiten programmieren oder Bilder generieren lassen.

Die KI greift für diese Aufgabenstellungen direkt auf externe Programme zu. Nutzer verknüpfen dafür beispielsweise Google Mail, Kalender oder Notion. Ein zentraler Bestandteil der Neuerung ist das integrierte Langzeitgedächtnis.

Der Agent merkt sich den Schreibstil, den Tonfall und die persönlichen Vorlieben des Anwenders. Das System wendet diese Präferenzen automatisch auf zukünftige Aufträge an.

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Einfache Einrichtung per QR-Code

Die Koppelung erfordert keine technischen Vorkenntnisse. Nutzer öffnen den Bereich "Agents" in ihrem bestehenden Manus-Konto. Dort scannen sie einen QR-Code mit dem Smartphone.

Die Verbindung zu Telegram erfolgt direkt im Anschluss. Komplexe Konfigurationsdateien oder Programmierschnittstellen fallen bei diesem Vorgang komplett weg.

Manus grenzt die Zugriffsrechte des Agenten strikt ab. Die KI liest ausschließlich die direkten Nachrichten in ihrem eigenen Chatverlauf. Sie hat technisch keinen Zugriff auf andere Unterhaltungen, Gruppen oder Kontakte des Nutzers.

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Sprachsteuerung und Dateiverarbeitung

Der Assistent verarbeitet innerhalb von Telegram unterschiedliche Medienformate. Nutzer senden direkt Sprachnachrichten, Bilder oder Textdokumente in den Chat. Die KI transkribiert Sprachansagen sofort und interpretiert die Absicht dahinter.

Danach führt das System die notwendigen Aktionen ohne manuelle Dateiverwaltung aus. Die Funktion steht ab sofort allen Anwendern unabhängig von ihrem Abonnement zur Verfügung.

Telegram ist laut Entwickler dabei nur der erste Schritt für diese Integration. Das Unternehmen bereitet bereits die Anbindung weiterer bekannter Plattformen vor. Damit verlagert Manus die Steuerung komplexer Software direkt in alltägliche Kommunikationsmittel.

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