Manus Agents bringt persönliche KI-Assistenten direkt in die Messenger
Die KI merkt sich Vorlieben und erledigt komplexe Aufgaben wie Präsentationen bequem über Smartphone-Apps.

Das KI-Unternehmen Manus integriert seine vollumfänglichen Assistenzsysteme ab sofort direkt in Messenger-Dienste. Den Anfang macht die Plattform Telegram, wo Nutzer komplexe digitale Aufgaben über ein einfaches Chatfenster an ihren persönlichen Agenten delegieren.
Voller Funktionsumfang im Messenger
Der Dienst namens "Manus Agents" bringt die kompletten Fähigkeiten der KI in die Chat-App. Das System agiert dabei nicht nur als simpler Chatbot, der auf den aktuellsten Befehlt reagiert.
Manus Agents nutzt eine durchgehende Speicherung der Sitzungsdaten. Dadurch analysiert die Software den Kontext und plant eigenständig mehrstufige Arbeitsschritte im Hintergrund. Anwender können per Textnachricht Präsentationen erstellen, Webseiten programmieren oder Bilder generieren lassen.
Die KI greift für diese Aufgabenstellungen direkt auf externe Programme zu. Nutzer verknüpfen dafür beispielsweise Google Mail, Kalender oder Notion. Ein zentraler Bestandteil der Neuerung ist das integrierte Langzeitgedächtnis.
Der Agent merkt sich den Schreibstil, den Tonfall und die persönlichen Vorlieben des Anwenders. Das System wendet diese Präferenzen automatisch auf zukünftige Aufträge an.
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Introducing Manus Agents — your personal Manus, now inside your chats.
— Manus (@ManusAI) February 16, 2026
👉🏻Long-term memory. Remembers your style, tone, and preferences.
👉🏻Full Manus power. Create videos, slides, websites, images from one message.
👉🏻Your tools, connected. Gmail, Calendar, Notion, and more.… pic.twitter.com/QVro5O9qP3
Einfache Einrichtung per QR-Code
Die Koppelung erfordert keine technischen Vorkenntnisse. Nutzer öffnen den Bereich "Agents" in ihrem bestehenden Manus-Konto. Dort scannen sie einen QR-Code mit dem Smartphone.
Die Verbindung zu Telegram erfolgt direkt im Anschluss. Komplexe Konfigurationsdateien oder Programmierschnittstellen fallen bei diesem Vorgang komplett weg.
Manus grenzt die Zugriffsrechte des Agenten strikt ab. Die KI liest ausschließlich die direkten Nachrichten in ihrem eigenen Chatverlauf. Sie hat technisch keinen Zugriff auf andere Unterhaltungen, Gruppen oder Kontakte des Nutzers.
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Sprachsteuerung und Dateiverarbeitung
Der Assistent verarbeitet innerhalb von Telegram unterschiedliche Medienformate. Nutzer senden direkt Sprachnachrichten, Bilder oder Textdokumente in den Chat. Die KI transkribiert Sprachansagen sofort und interpretiert die Absicht dahinter.
Danach führt das System die notwendigen Aktionen ohne manuelle Dateiverwaltung aus. Die Funktion steht ab sofort allen Anwendern unabhängig von ihrem Abonnement zur Verfügung.
Telegram ist laut Entwickler dabei nur der erste Schritt für diese Integration. Das Unternehmen bereitet bereits die Anbindung weiterer bekannter Plattformen vor. Damit verlagert Manus die Steuerung komplexer Software direkt in alltägliche Kommunikationsmittel.