Higgsfield hat Miracle vorgestellt, ein KI-Tool für die Nachbearbeitung von Videos. Wer etwa die Farbe eines Autos ändern will, soll den Wunsch eintippen und das Ergebnis sehen, während der Clip weiterläuft. So ließen sich Varianten direkt in der laufenden Aufnahme ausprobieren.
Quelle: Higgsfield
Miracle zerlegt den Clip in Ebenen
Higgsfield teilt das Video dafür in getrennt bearbeitbare Ebenen auf. Wird ein Auto in einer Straßenszene umgefärbt, sollen sich Kamera und Umgebung wie in der ursprünglichen Aufnahme weiterbewegen. Auch die Lichtstimmung soll sich ändern lassen. Wer eine Szene etwa in die Abendsonne verlegt, soll sehen, wie sich die Schatten an das neue Licht anpassen.
Higgsfield arbeitet außerdem daran, Gegenstände zu entfernen oder einzufügen, Hintergründe auszutauschen und Schrift ins Bild zu setzen. Bei eingeblendeten Texten zeigt das Unternehmen, wie die Schrift von Bild zu Bild an ihrem Platz bleibt.
Higgsfield plant Anbindung an Claude
Miracle soll bald über Higgsfield MCP verfügbar sein. Über diese Schnittstelle kann Claude und ChatGPT schon heute auf Funktionen von Higgsfield zugreifen. Zum Start will das Unternehmen auch veröffentlichen, wie schnell Miracle Änderungen tatsächlich anzeigt und welche Videoformate es unterstützt.
Derzeit testet Higgsfield Miracle mit ausgewählten Partnern. Interessierte können sich mit ihrer E-Mail-Adresse auf die Warteliste setzen lassen. Higgsfield kündigt an, Miracle bald zugänglich zu machen.

