Roboter von Huggingface

Hugging Face verkauft einen KI Roboter auf Rollschuhen

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Roboter von Huggingface

Hugging Face verkauft für 399 US-Dollar einen knapp 25 Zentimeter großen Laufroboter in Entenform. Weil Hard- und Software des Microduck quelloffen sind, können Nutzer ihm am heimischen Rechner eigene Fähigkeiten beibringen.

Kamera-Auge und Miniatur-Rollschuhe

Der Microduck ist das zweite Modell, das Hugging Face zusammen mit dem 2025 übernommenen Start-up Pollen Robotics anbietet. Der zweibeinige Roboter orientiert sich über eine Kamera, Lidar-Sensoren sowie Bewegungssensoren im Raum. Ein Rockchip-Prozessor verarbeitet die Daten.

Der Microduck watschelt, hockt sich hin, greift Gegenstände bis zu 800 Gramm mit dem Schnabel und fährt auf Miniatur-Rollschuhen. Fällt er um, richtet er sich selbstständig wieder auf. Anwender steuern den Roboter wahlweise über ein Gamepad oder lassen ihn einem Laserpointer hinterherjagen.

Jeder Microduck generiert bei der ersten Aktivierung eine eigene Stimme. Die Töne sollen an ein Lebewesen statt an einen Sprachassistenten erinnern und bleiben dem jeweiligen Roboter dauerhaft erhalten.

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Training in der Simulation

Nutzer trainieren das Verhalten des Roboters zunächst in einer Simulation am Rechner. Dafür nutzen sie Reinforcement Learning. Das trainierte Modell wird anschließend direkt auf den Roboter überspielt. Der Quellcode sowie die Trainingsumgebung stehen auf GitHub bereit.

Hugging-Face-CEO Clem Delangue sieht in dem quelloffenen Ansatz einen Vorteil für die Privatsphäre.

Eine absolute Garantie für den Schutz privater Daten gibt es dennoch nicht. Installieren Anwender externe Programme auf dem Roboter, könnten Kamerabilder und Mikrofonaufnahmen unbemerkt an Drittanbieter abfließen.
Der Microduck wird in vier Pastellfarben angeboten. Wer das Gerät jetzt bestellt, soll es noch vor Weihnachten geliefert bekommen.

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