Eine Google CC Oberfläche

Google macht CC zum KI-Agenten für die ganze Familie

Andreas Becker Google
Eine Google CC Oberfläche

Google erweitert seinen KI-Agenten CC für Familien und andere Haushalte. Bis zu sechs Mitglieder können ihn gemeinsam nutzen. CC erhält dafür ein eigenes Google-Konto und sammelt Informationen, die bislang auf verschiedene Postfächer, Kalender und Köpfe verteilt waren. Daraus erstellt er jeden Morgen einen gemeinsamen Überblick über Termine und Aufgaben.

Der Agent war bisher auf einzelne Nutzer ausgerichtet. Seine tägliche Zusammenfassung ging im Mai als »Daily Brief« in die Gemini-App ein. Die neue Fassung soll nun die Abstimmung zwischen mehreren Personen übernehmen.

Vom Schulbrief zum Kalendereintrag

Ein Mitglied kann etwa E-Mails der Schule, einen Trainingsplan oder eine Einladung an CC weitergeben. Der Agent ordnet die Angaben, trägt Termine in einen gemeinsamen Kalender ein und aktualisiert Aufgabenlisten, wenn sich Pläne ändern. Wer regelmäßig Nachrichten bestimmter Absender teilen will, kann diese automatisch an CC weiterleiten lassen.

CC soll auch Arbeit erledigen, die über das Sortieren von Informationen hinausgeht. Google nennt vorausgefüllte Anmeldeformulare als PDF, Einkaufslisten für Schulmaterial und Wochenpläne fürs Essen. Fehlen Angaben, fragt der Agent nach. Für Aktionen oder die Weitergabe von Informationen außerhalb der Gruppe braucht er eine Erlaubnis.

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Jeder entscheidet über seine Daten

Nach Googles Angaben sieht CC nur Inhalte, die ein Mitglied für ihn freigibt. Dazu gehören auf Wunsch einzelne E-Mails, Dateien aus Google Drive oder Kalender. Jeder kann seine Freigaben später ändern. Eine gemeinsame Erinnerung soll Haushaltsinformationen wie die übliche Einkaufsliste von persönlichen Angaben wie Ernährungswünschen unterscheiden.

Technisch läuft jeder CC laut Google auf einem eigenen, isolierten Cloud-Computer mit Gemini-Modellen und der Agentenplattform Antigravity. Dadurch kann er auch Google Docs und Tabellen erstellen oder Fahrzeiten zwischen Terminen über die Maps-API prüfen.

CC bleibt zunächst ein Experiment von Google Labs. Die Web- und Mobilversion ist für Erwachsene ab 18 Jahren mit privatem Google-Konto in den USA vorgesehen. Bisherige Nutzer sollen eine Einladung zum Umstieg erhalten, neue Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen.

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