Meta steuert Mitarbeiter

Zuckerberg lässt Angestellte KI-Agenten trainieren und schmeißt sie dann raus

Meta nutzt die täglichen Computer-Interaktionen seiner Belegschaft als Datenbasis für intelligente KI-Agenten.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Meta steuert Mitarbeiter

Meta trainiert zukünftige KI-Modelle direkt anhand der Arbeitsweise der eigenen Belegschaft. Eine geleakte Tonaufnahme von Mark Zuckerberg belegt, dass das Unternehmen dafür konkrete Computer-Interaktionen wie Tasteneingaben und Mausklicks aufzeichnet. Ziel ist die Entwicklung selbstständig agierender KI-Agenten.

Datenbasis aus dem Büroalltag

Für das Training der neuen KI-Modelle erfasst der Konzern die exakten Bildschirmaktivitäten seiner Beschäftigten. Dazu gehören detaillierte Aufzeichnungen von Tastaturanschlägen, Mausklicks und Screenshots während der regulären Arbeitszeit. Meta filtert sensible Informationen aus diesen Datensätzen heraus, wobei eine vollständige Anonymisierung der Interaktionen aktuell nicht stattfindet.

Diese Methodik zielt besonders auf die Verbesserung der Programmierfähigkeiten der KI ab. Die internen Softwareentwickler liefern durch ihre tägliche Code-Erstellung die nötige Datengrundlage. Das Management versicherte den Teams, dass die gesammelten Metriken ausschließlich der Modellentwicklung dienen. Eine Nutzung der Telemetriedaten für die direkte Leistungsbewertung der Angestellten schließt das Unternehmen offiziell aus.

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Kluge Köpfe als Wettbewerbsvorteil

Die Strategie basiert auf einer klaren internen Einschätzung der Personalstruktur. In einer kürzlich von der Mediaagentur More Perfect Union veröffentlichten Audioaufnahme betont der CEO, dass Meta-Angestellte im Durchschnitt deutlich intelligenter seien als externe Auftragnehmer. Dies verschaffe dem Konzern einen strategischen Vorsprung beim Training effizienter KI-Modelle, die lernen sollen, wie Fachkräfte komplexe Aufgaben am Rechner lösen.

Parallel zu dieser technologischen Entwicklung kündigte Meta am selben Tag den Abbau von 8.000 Stellen an. Ein internes Memo skizziert die langfristige Vision des Unternehmens, wonach zukünftige KI-Agenten Arbeiten eigenständig abwickeln sollen. Die verbleibenden menschlichen Mitarbeiter nehmen künftig lediglich eine überwachende Rolle ein.

Insgesamt soll die Arbeitseffizienz im Unternehmen durch den Einsatz dieser trainierten KI-Modelle kontinuierlich steigen. Die hohen Investitionen in die KI-Entwicklung dienen der Geschäftsführung gleichzeitig als finanzielle Begründung für den aktuellen Personalabbau. Mit den gesammelten Interaktionsdaten schafft Meta nun die technische Grundlage für diesen geplanten Umbau der eigenen Arbeitsabläufe.

Mit anderen Worten: Die Mitarbeiter sollen KI-Agenten anlernen, damit sie anschließend entlassen werden können!

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