YouTube gibt Zuschauern mehr Einfluss auf die eigene Startseite. So lassen sich per KI eigene Video-Feeds erstellen. Ein Beispiel wäre ein Feed mit Video-Podcasts, die in eine 30-minütige Zugfahrt passen. Auch bevorzugte Themen, gewünschte Videoarten und unerwünschte Inhalte lassen sich in der Beschreibung festlegen.
Eigene Feeds neben den bisherigen Empfehlungen
Googles KI-Modell Gemini setzt die Wünsche in Videoempfehlungen um. Die sogenannten »Custom Feeds« stehen oben auf der YouTube-Startseite, sodass Nutzer zwischen ihnen und dem normalen Empfehlungsfeed wechseln können. Die allgemeine Startseite bleibt erhalten.
Quelle: Google
YouTube hat die Funktion in den USA bereits als Experiment angeboten. Nun kündigt das Unternehmen mehrere gespeicherte Feeds für verschiedene Interessen und Situationen an, etwa lange Dokumentationen am Abend oder neue Heimwerkerkanäle. Die breitere Einführung ist zunächst für die USA auf Web, Mobilgeräten und Fernsehern vorgesehen. Für Deutschland nennt YouTube noch keinen Termin.
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Auch YouTube Studio bekommt neue KI-Funktionen
Für Content Creator erweitert YouTube zugleich seine Studio-App. Eine neue Funktion prüft unveröffentlichte Videos und gibt Hinweise zu Tempo, Aufbau und Erzählweise. Ein Recherchebereich zeigt erfolgreiche Videos als Anregung für eigene Themen. Die Analyse soll künftig auch erklären, warum ein Video gut oder schlecht abschneidet.
KI-generierte Vorschaubilder und Titel sollen zum Stil des Kanals passen. Bei dynamischen Vorschaubildern zeigt YouTube bis zu drei Varianten verschiedenen Zuschauergruppen und empfiehlt jeweils eine passende Version. Content Creator können demnächst außerdem bis zu drei Schnittfassungen gegeneinander testen, um den wirksamsten Einstieg zu finden.
Ask Studio, der Chat für Fragen zu Kanaldaten, kommt auch auf iOS und Android. Später soll Studio die Leistung von Vorschaubildern überwachen und ein schwaches Motiv selbstständig austauschen.

