Meta bringt ein besseres Gedächtnis und mehr Ausdauer bei Aufgaben in Muse und Meta AI. Dafür verteilt das Unternehmen spezialisierte Versionen bestehender KI-Modelle, die mithilfe von Muse Wonder trainiert wurden.
Wichtige Details aus früheren Chats nutzen
Mit »Active Memory« sollen beide Assistenten Informationen aus früheren Gesprächen dann aufgreifen, wenn sie für eine neue Aufgabe relevant werden. Die Modelle lernen dabei, dauerhafte Angaben von vorübergehenden Informationen zu unterscheiden und veraltete Details zu vergessen.
Im Gedächtnistest »Active Memory Eval« nutzt das aktuelle Muse-Modell entscheidende Informationen bei 90% der Aufgaben korrekt. Das Vorgängermodell erreicht 76%. Der Anteil der Aufgaben, bei denen dieser Kontext verloren geht, sinkt damit von 24% auf 10%.
Die Funktion stammt aus der Modellreihe Muse Wonder, die Meta am 12. Oktober vorgestellt hat. Mit den spezialisierten Modellen kommen deren Fähigkeiten nun bei mehr Nutzern an.
Anzeige
Bei Problemen einen anderen Weg finden
»Active Focus« soll Muse helfen, auch bei unerwarteten Hindernissen weiterzuarbeiten. Dazu gehört, nach Fehlern einen neuen Versuch zu starten oder eine andere Lösung zu suchen. Meta meldet für Muse eine um 67% verbesserte Erfolgsquote bei Alltagsaufgaben mit solchen Hindernissen.
Muse soll außerdem mehrere Aufgaben besser parallel bearbeiten und erkennen, wann es selbstständig weiterarbeiten oder mit dem Nutzer zusammenarbeiten muss. Änderungen und ergänzende Hinweise während einer laufenden Aufgabe sollen sich leichter berücksichtigen lassen.
Im »Personal Superintelligence Index« steigt das aktuelle Muse-Modell von 38% auf 47%. Das entspricht einem Plus von neun Prozentpunkten.
Bei Meta AI liegt der Schwerpunkt auf Gesprächen und der gemeinsamen Arbeit an Fragen. Der Assistent soll komplexe Probleme in übersichtliche Schritte aufteilen, gezielter nachfragen und einem Richtungswechsel im Gespräch besser folgen.
