Claude Code stellt die »Agent View« vor
Eine frische Ansicht ermöglicht die nahtlose Verwaltung diverser Programmieraufgaben direkt im Terminal.

Entwickler erhalten eine neue Möglichkeit, mehrere KI-Agenten in Claude Code parallel zu steuern. Die sogenannte Agent View bündelt sämtliche Sitzungen in einer zentralen Übersicht innerhalb der Kommandozeile und beendet das bisherige Chaos aus zahllosen Terminal-Fenstern.
Zentrale Steuerung für Code-Projekte
Bisher erforderte der zeitgleiche Einsatz von KI-Modellen bei der Entwicklung oft unübersichtliche Setups. Programmierer hantierten meist mit diversen separaten Tabs oder komplexen Terminal-Multiplexern, um den Überblick zu wahren. Genau diese Hürde beseitigt die frisch integrierte Ansicht. Über einen schlichten Druck auf die linke Pfeiltaste oder den Befehl "claude agents" gleitet ein klar strukturiertes Dashboard direkt in den Vordergrund.
Innerhalb dieser Oberfläche reihen sich alle aktiven und pausierten Prozesse fein säuberlich auf. Anwender erfassen sofort visuell, welche Agenten ungestört arbeiten, welche Code-Bausteine fertiggestellt sind und wo das System zwingend auf menschliche Entscheidungen wartet.
Nahtlose Aufgabenverlagerung
Deutliche Vorteile bietet das System bei langwierigen Berechnungen oder Prüfroutinen. Komplett neue Aufgaben lassen sich durch den angehängten Parameter "--bg" direkt im Hintergrund starten. Laufende Konversationen verschwinden gleichermaßen über den kurzen Befehl "/bg" aus dem Sichtfeld, wodurch der eigentliche Arbeitsbereich sofort wieder für andere Dinge bereitsteht.
Meldet ein Modell in der Zwischenzeit Klärungsbedarf an, markiert die Übersicht diesen Zustand unmissverständlich. Eine clevere Vorschaufunktion erlaubt es dann, die letzte Frage der KI einzusehen und direkt im selben Fenster zu beantworten. Das Verlassen der aktuellen Hauptsitzung entfällt dadurch vollständig. Reicht die kurze Vorschau nicht aus, springt man per Eingabetaste tief in den kompletten Verlauf der jeweiligen Sitzung.
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Einsatzgebiete und Tarife
Frühe Tester setzen diese Methodik bereits ein, um diverse Teilaufgaben in großen Code-Basen gleichzeitig anzustoßen. Entsprechend generiert das Modell aus verschiedenen unabhängigen Prompts zeitgleich mehrere fertige Pull Requests, während kleine Routinejobs unsichtbar weiterlaufen.
Bereitgestellt wird die neue Funktionalität vorerst als Research Preview. Den Zugriff schaltet Anthropic gezielt für Inhaber der kostenpflichtigen Tarife Pro, Max, Team und Enterprise sowie für Nutzer der regulären API frei. Übliche Limitierungen der Anfrageraten gelten bei der parallelen Nutzung weiterhin.