KI-Dienste erreichen jeden Monat Millionen Nutzer, doch für ein Abo greifen die wenigsten zum Geldbeutel. Im Mai 2026 bezahlten nur rund 2 Prozent der US-Haushalte für einen KI-Dienst. Wer ein Abo abschließt, gibt dafür allerdings immer mehr aus.
98 von 100 Haushalten zahlen nichts
Die Haushaltszahlen stammen von PNC Research und reichen von Januar 2023 bis Mai 2026. In diesem Zeitraum stieg der Anteil zahlender US-Haushalte von nahezu null auf rund 2 Prozent. Umgedreht bezahlen damit weiterhin 98 von 100 Haushalten keinen KI-Dienst.
Quelle: az16
Unter den Abonnenten wächst zugleich die Zahlungsbereitschaft. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben erhöhten sich von rund 22 Dollar im Mai 2024 auf 31 Dollar zwei Jahre später. Besonders in den letzten Monaten der Auswertung zog der Betrag deutlich an.
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KI wird häufig genutzt, aber selten intensiv
Der Marktbericht von Andreessen Horowitz zeichnet auch bei Unternehmen ein ähnliches Bild. Knapp 30 Prozent der Unternehmen im S&P 500 nennen bereits einen messbaren Einfluss von KI. Nur rund 2 Prozent veröffentlichen jedoch eine konkret verfolgte Kennzahl dazu. Auch KI-Agenten werden bislang nur von einem kleinen Teil der Nutzer in größerem Umfang eingesetzt.
Diese frühe Phase steht im Kontrast zur Nachfrage nach Rechenleistung. Selbst ältere Nvidia-Grafikprozessoren wie der A100 erzielen bei der Vermietung weiterhin Preise auf oder über dem Niveau vom Jahresanfang. Fortschritte bei neuen Chips und KI-Modellen haben ältere Hardware damit noch nicht verdrängt.
Tech-Konzerne verdienen schon kräftig
An der Börse ist KI dennoch längst ein bestimmendes Thema. Tech-Unternehmen trugen bis Ende August rund 76 Prozent zum Gewinnwachstum des S&P 500 im Jahr 2026 bei. Seit 2010 sind ihre Gewinne etwa 3,8-mal so stark gewachsen wie die der übrigen Unternehmen im Index. Die breite Zahlungsbereitschaft der Verbraucher steht dagegen noch ganz am Anfang.


