OpenAI verbrennt Milliarden und bleibt bis 2030 ein Verlustgeschäft
Neue Analyse schockiert Investoren, denn trotz weltweiter Dominanz fehlen Sam Altman noch immer 207 Milliarden Dollar.

Der KI-Gigant OpenAI steht vor einer gewaltigen finanziellen Herausforderung. Trotz massiver Nutzerzahlen prognostiziert die Großbank HSBC tiefrote Zahlen bis ins nächste Jahrzehnt. Das Unternehmen benötigt eine astronomische Summe an frischem Kapital, um seine ambitionierten Pläne überhaupt umsetzen zu können.
Milliardenloch trotz weltweiter Dominanz
Die Analysten von HSBC Global Investment Research legen schwindelerregende Zahlen auf den Tisch. OpenAI muss bis zum Jahr 2030 noch mindestens 207 Milliarden Dollar an externen Geldern einsammeln. Ohne diese massive Finanzspritze lassen sich die geplanten Infrastrukturprojekte nicht realisieren. Das Unternehmen verbrennt Geld in einem Tempo, das selbst im Silicon Valley für Staunen sorgt.
Die Investoren müssen sich laut der Analyse auf eine lange Durststrecke einstellen. Selbst wenn alles nach Plan läuft, schreibt der ChatGPT-Macher auch in fünf Jahren noch keine Gewinne. Das Geschäftsmodell priorisiert bedingungsloses Wachstum und technologische Überlegenheit vor kurzfristiger Profitabilität. Diese Strategie fordert nun ihren Tribut in Form eines gigantischen Kapitalbedarfs.
Hardwarekosten fressen die Umsätze auf
Ein Blick auf die Kostenseite verdeutlicht das strukturelle Problem. Die Analysten erwarten zwar beeindruckende Umsätze von über 213 Milliarden Dollar. Doch diese Einnahmen decken kaum die laufenden Betriebskosten. Allein die Ausgaben für Rechenleistung und Infrastruktur sollen sich bis 2030 auf wahnsinnige 792 Milliarden Dollar summieren.
Diese Diskrepanz zwischen Einnahmen und Infrastrukturkosten zeigt die Brutalität des KI-Wettrüstens. Jede Verbesserung der Modelle erfordert exponentiell mehr Rechenleistung. OpenAI steckt in einer Kostenfalle, aus der es kurzfristig kein Entkommen gibt. Der Hardware-Hunger der Algorithmen wächst schneller als die Zahlungsbereitschaft der Kunden.
Wachstum stößt an finanzielle Grenzen
Die Expansionspläne von OpenAI wirken beinahe größenwahnsinnig. Das Unternehmen peilt an, bis zum Ende des Jahrzehnts 44 Prozent der Weltbevölkerung als Nutzer zu gewinnen. Das entspräche einer Marktdurchdringung, wie sie bisher nur grundlegende Internetdienste erreicht haben. Doch selbst dieses massive Nutzerwachstum reicht rechnerisch nicht für schwarze Zahlen.
Die Skalierung des Geschäftsmodells bringt keine klassischen Kostenvorteile mit sich. Jeder neue Nutzer und jede komplexe Anfrage verursacht direkte Rechenkosten. Die Analyse von HSBC macht deutlich, dass reine Größe im KI-Sektor nicht automatisch zu Profit führt. Tech-Investoren müssen ihre Erwartungen an schnelle Renditen bei generativer KI wohl deutlich korrigieren.