Flux VTO: Virtuelle Anprobe in 4 Sekunden
Black Forest Labs zeigt ein schnelles Modell zur virtuellen Anprobe. Nutzer testen Outfits in unter vier Sekunden.

Black Forest Labs hat das neue KI-Modell Flux VTO vorgestellt. Die Software ermöglicht eine schnelle und detailgetreue virtuelle Anprobe von Kleidung. Nutzer können damit Kleidungsstücke in unter vier Sekunden realistisch an Personen visualisieren.
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New release: FLUX Virtual Try-On.
— Black Forest Labs (@bfl_ml) May 28, 2026
Sub‑4 second generations across thousands of products at low cost and low latency.
We optimized for keeping a person's identity consistent and the garment’s logos, stitching, and prints all intact.
Try the demo: https://t.co/8tmm7juVgW… pic.twitter.com/haa2EFnj1q
Schwächen bisheriger Lösungen überwunden
Bisherige Systeme für die virtuelle Anprobe scheiterten oft an der Praxistauglichkeit. Die Generierung eines Bildes dauerte in der Vergangenheit teilweise bis zu 30 Sekunden. Zudem veränderten ältere Modelle häufig die Gesichtszüge der abgebildeten Personen oder verfälschten wichtige Details der Kleidung.
Flux VTO löst diese Probleme durch eine deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die Berechnung eines neuen Bildes erfolgt in weniger als vier Sekunden. Bei einer lokalen Installation der Software sind laut Angaben der Entwickler sogar Antwortzeiten von unter einer Sekunde möglich. Das System wurde speziell für den »Katalogmaßstab« großer Onlineshops konzipiert.
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Detailtreue und vielschichtige Outfits
Ein zentraler Fokus bei der Entwicklung lag auf der Bildqualität. Das Modell bewahrt die Identität der Person auf dem Ausgangsbild. Gleichzeitig bleiben spezifische Merkmale der Kleidungsstücke wie Logos, Nähte und Muster originalgetreu auf dem fertigen Foto erhalten.
Die Software erlaubt es zudem, bis zu vier Kleidungsstücke gleichzeitig anzuwenden. Ein Hemd lässt sich beispielsweise korrekt unter einer Jacke platzieren. Die KI berechnet dabei das realistische visuelle Zusammenspiel der verschiedenen Stoffschichten.
Quelle: Flux
Freier Zugang mit Einschränkungen
Entwickler können das Modell ab sofort über eine API in eigene Shopsysteme integrieren. Interessierte Nutzer haben die Möglichkeit, die Technologie in einer kostenlosen Demoversion auf der Website des Herstellers mit Testkleidung und eigener Kleidung auszuprobieren.
Die Nutzung unterliegt allerdings strengen Sicherheitsrichtlinien. Das System blockiert standardmäßig die Erstellung von Inhalten mit Bademode oder Unterwäsche. Das können wir in einem kurzen Selbstversuch bestätigen. Über die API kann man die »safety_tolerance« allerdings auch in 5 Stufen einstellen.
Ausprobieren kann man das ganze kostenlos hier: Flux Virtual Try-On
