Wie aus aktualisierten Support-Dokumenten hervorgeht, haben Accounts in den Tarifen Free, Go, Plus und Pro die Berechtigung verloren, neue GPTs zu entwerfen oder zu veröffentlichen. Damit entfällt für viele Abonnenten die Möglichkeit, ChatGPT an spezifische Aufgaben anzupassen.
Quelle: OpenAI
Wer bereits eigene GPTs angelegt hat, behält jedoch den Zugriff und kann diese weiterhin nutzen sowie bearbeiten. Ausgenommen von der Sperre sind zudem sämtliche Unternehmenskunden. In den Arbeitsumgebungen der Tarife Business, Enterprise und Edu funktioniert die Erstellung wie gewohnt weiter.
Umbau zu Agenten erwartet
Hinter dem plötzlichen Stopp für Privatnutzer steckt offenbar ein technischer Umbau. Als Ersatz sollen deutlich stärkere »Skills« die Aufgaben von Custom GPTs übernehmen.
Beobachter erwarten, dass das Unternehmen im nächsten Schritt vollwertige KI-Agenten für private Konten freischaltet. Solche Agenten arbeiten Aufgaben weitaus selbstständiger ab als die bisherigen GPTs. Geschäftskunden stehen diese Funktionen bereits seit April zur Verfügung.

