Tesla und SpaceX baut die größte Chipfabrik der Welt
Die Terafab in Texas soll die Zukunft für Optimus und Cybercabs sichern.

Der Bedarf an Rechenleistung für autonome Fahrzeuge und Weltraum-Datenzentren übersteigt das weltweite Angebot. Um diesen Engpass langfristig zu lösen, bauen Tesla und SpaceX in Texas gemeinsam die größte Chipfabrik der Welt.
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The foundations for an exciting future are being built in Texas. Next up: Terafab → https://t.co/jGg52Zhn5I pic.twitter.com/SNfSXNr2tb
— SpaceX (@SpaceX) August 6, 2026
Gigantische Dimensionen in Texas
Die »Terafab« entsteht im Grimes County. Auf einer Fläche von rund 9,3 Millionen Quadratmetern bündelt die Anlage künftig Entwicklung, Fertigung und das Advanced Packaging von Prozessoren unter einem Dach. Diese enge Verzahnung soll die Produktionszyklen deutlich beschleunigen.
Die Terafab wird zehnmal so groß wie die bisherige Gigafactory in Texas und übertrifft damit auch die Grundfläche des US-Pentagon deutlich. Als Vorläufer dient eine Forschungsanlage am Giga-Texas-Standort in Austin, deren Bau bereits im April startete.
Quelle: X @niccruzpatane
Ein Terawatt Rechenleistung
Der Bau ist eine direkte Reaktion auf den massiven Hardware-Bedarf beider Unternehmen. Tesla und SpaceX kalkulieren mit einem künftigen Bedarf von mehr als einem Terawatt an reiner Rechenleistung. Die aktuellen Zulieferer können diese Mengen laut den Planern nicht bereitstellen.
In der Fabrik entstehen spezialisierte Prozessoren für Edge-Computing und Inferenz, die später Teslas humanoide Optimus-Roboter und autonome Cybercabs steuern. Für SpaceX fertigt das Werk Hochleistungschips, die als Rückgrat für neue Datenzentren im Weltraum dienen. Gleichzeitig verlagern die Unternehmen damit einen kritischen Teil der modernen Halbleiterfertigung zurück in die USA.
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Milliardenbudget für den Start
Die erste Ausbaustufe kostet Tesla und SpaceX rund 16,8 Milliarden US-Dollar. Weitere Bauphasen werden diese Summe nach Unternehmensangaben voraussichtlich drastisch erhöhen. In Grimes und dem benachbarten Brazos County entstehen dadurch zunächst mindestens 3.000 Arbeitsplätze.
Die Betreiber rechnen damit, bis zu 80 Prozent der Stellen mit lokalen Fachkräften zu besetzen. Beim Betrieb setzen die Planer zudem auf eine ressourcenschonende Infrastruktur mit eigenen Kläranlagen auf dem Werksgelände. Einen konkreten Zeitplan für die Fertigstellung der Anlage nannten die Unternehmen am Donnerstag noch nicht.
