Sam Altman schürt wenige Stunden vor dem OpenAI DevDay hohe Erwartungen. »Wir haben etwas Neues gefunden«, schreibt der OpenAI-Chef auf X, ohne auch nur anzudeuten, worum es sich handelt.
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Pretty excited for DevDay tomorrow.
— Sam Altman (@sama) September 28, 2026
We have found a new thing. https://t.co/YUjwTlec2t
Die Formulierung fällt auf, weil die Entwicklerkonferenz als Bühne für neue Produkte und Funktionen dient. Zugleich erklärt ein aktueller Beitrag der Risikokapitalgesellschaft a16z, warum solche Überraschungen für OpenAI wichtiger sein könnten als das nächste stärkere KI-Modell.
OpenAI will das nächste große Ding finden
Der DevDay findet am 29. September in San Francisco statt. Altman eröffnet die Veranstaltung um 10 Uhr Ortszeit, also um 19 Uhr deutscher Zeit.
Am Vortag veröffentlichte David George von a16z eine bemerkenswert passende Analyse. Seine These lautet, dass OpenAI nicht wegen der besten Modelle oder der günstigsten Rechenkosten gewinnen werde. Der größere Vorteil bestehe darin, neue »Verhaltensweisen« zu schaffen und sie an viele Nutzer zu verteilen.
ChatGPT sei das bekannteste Beispiel. Auch Reasoning, Tool Calling und Computer Use hätten neue Arten der KI-Nutzung ermöglicht. Modelle ließen sich dagegen inzwischen leicht von Aufgabe zu Aufgabe austauschen. Deshalb betrachtet George OpenAIs Weg zur einer ganzheitlichen Plattform als den dauerhafteren Vorteil.
OpenAIs eigene Unternehmensdaten stützen den wachsenden Stellenwert dieser Funktionen. In den Firmen mit der intensivsten KI-Nutzung verwenden bereits wöchentlich 21 Prozent der Nutzer Plugins und 19 Prozent Skills.
Bei typischen Firmen sind es nur 9 beziehungsweise 3 Prozent. Innerhalb von OpenAI erreichen die Werte 95 und 93 Prozent.
Quelle: a16z
Für George entsteht daraus ein Kreislauf: Eine breite Nutzerschaft zeigt OpenAI, welche allgemeinen Bausteine gebraucht werden. Daraus entstehen Funktionen, mit denen Entwickler neue Anwendungen bauen und weitere Nutzer erreichen. Ob Altmans »neue Sache« genau in diese Richtung zielt, zeigt sich frühestens während der Keynote.

