Paris Hilton baut eigene App mit Google KI
Die Unternehmerin nutzte Gemini Canvas für ihr Projekt. Sie musste dafür keine einzige Zeile Code schreiben.

Google hat Paris Hilton zur ersten »Icon in Residence« für Android ernannt. Die Unternehmerin nutzte das KI-Modell Gemini Canvas, um ohne Programmierkenntnisse eine eigene Produktivitäts-App zu entwickeln. Die Kampagne demonstriert die aktuellen No-Code-Fähigkeiten der Sprachmodelle.
App-Entwicklung durch Prompting
Hilton hat auf dem Google-Campus eine maßgeschneiderte Anwendung für ihre spezifischen Bedürfnisse entworfen. Das Ergebnis heißt »Iconic Ideas«. Es ist eine Anwendung zur Organisation von Aufgaben und kreativen Einfällen.
Für die Entwicklung musste Hilton keinen klassischen Quellcode schreiben. Hilton reichten laut Google drei Prompts in Gemini Canvas, um die Grundstruktur der App zu generieren. Die Software ist speziell auf die Arbeitsweise von Menschen mit ADHS zugeschnitten.
Die fertige App belohnt Nutzer beispielsweise mit virtuellen Glitzer-Punkten für erledigte Aufgaben. Das Design der Oberfläche orientiert sich konsequent an den persönlichen Vorlieben der Unternehmerin.
Förderung von Nachwuchsentwicklern
Neben der eigenen Software-Erstellung steht die Nachwuchsförderung im Fokus der Kooperation. Google lud im Rahmen einer »Android Innovation Challenge« junge Frauen auf den Campus ein. Die Teilnehmerinnen nutzten die aktuellen KI-Dienste für ihre eigenen Konzepte.
Zum Einsatz kamen dabei neben Gemini Canvas auch Modelle wie Nano Banana und Gemini Omni. Die Schülerinnen entwickelten innerhalb eines Nachmittags eigenständig erste Prototypen. Darunter befanden sich ein soziales Netzwerk für mentales Wohlbefinden und eine Anwendung für virtuelle Frisuren.
Eine Gewinnerin des Wettbewerbs konzipierte zudem eine spezielle Sicherheits-App, die den aktuellen Standort mit den Eltern teilt und potenzielle Gefahren auf dem Schulweg meldet.
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Fokus auf zugängliche Technologie
Google nutzt die prominente Partnerschaft, um den Abbau von technischen Einstiegshürden zu demonstrieren. Die Aktion soll zeigen, dass Anwender nicht mehr rein passive Konsumenten sein müssen. Dank generativer KI-Modelle rückt die technische Umsetzung direkt an die reine Ideenfindung heran.
Und auch wenn die eher verspielte Applikation auf den ersten Blick belächelt werden mag, markiert sie einen relevanten Schritt. Solche prominenten und niedrigschwelligen Beispiele eignen sich, um insbesondere Mädchen und jungen Frauen den Einstieg in die Softwareentwicklung zu erleichtern. Das Event erweist sich damit als gelungener Ansatz, um den Spaß an KI in der Praxis zu vermitteln.