OpenAI kauft Startup für autonome KI Agenten
Mit der Übernahme von Ona arbeiten KI-Agenten bald über Tage hinweg völlig selbstständig in der Cloud.

OpenAI übernimmt das Start-up Ona. Die Cloud-Technologie des Unternehmens soll das KI-System Codex befähigen, komplexe Aufgaben über Stunden oder Tage autonom auszuführen, ohne an das lokale Gerät des Nutzers gebunden zu sein.
Arbeit über die aktive Sitzung hinaus
Codex verzeichnet laut OpenAI aktuell fünf Millionen wöchentliche Nutzer, ein Anstieg von 400 Prozent seit Jahresbeginn. Die Aufgaben verschieben sich dabei zunehmend von kurzen Befehlen hin zu langwierigen Aufgaben.
Durch die Integration von Ona können KI-Agenten künftig in einer dauerhaften Cloud-Umgebung operieren. Nutzer starten eine Aufgabe, schalten ihren Rechner aus und können später Ergebnisse prüfen oder korrigierend eingreifen.
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Kunden behalten Kontrolle über die Infrastruktur
Unternehmen verlangen bei der Skalierung von KI-Workflows nachweisbare Sicherheitsstandards. Onas Architektur lässt Codex-Agenten direkt innerhalb der Cloud-Umgebung des jeweiligen Kunden laufen. Administratoren steuern dadurch exakt, worauf die Agenten zugreifen, wie Berechtigungen vergeben und Aktivitäten protokolliert werden.
Ona-Mitgründer Johannes Landgraf erklärt dazu: »Agenten brauchen mehr als Intelligenz, sie brauchen einen vertrauenswürdigen Arbeitsbereich.« Sein Unternehmen stellte solche Umgebungen bisher für zwei Millionen Entwickler bereit.
Integration nach behördlicher Freigabe
Die Übernahme unterliegt noch den üblichen regulatorischen Zustimmungen. Nach Abschluss wechselt das Ona-Team zu OpenAI. Dort sollen die Entwickler die neue Infrastruktur bereitstellen, damit Codex-Agenten künftig eigenständig Softwaretests durchführen, Fehler beheben oder veraltete Anwendungen modernisieren können.