OpenAI streicht nerviges 5 Stunden Zeitlimit vorübergehend
Abonnenten bekommen nach einem massiven Ansturm ihre verbrauchten Kontingente sofort zurück. Zusätzlich arbeitet das KI-Modell jetzt effizienter.

OpenAI hebt das fünfstündige Nutzungslimit für zahlende Kunden von ChatGPT und Codex vorübergehend auf. Nach einem extremen Nachfrageanstieg am Wochenende erhalten Nutzer von GPT-5.6 Sol dadurch wieder mehr Spielraum für rechenintensive Aufgaben.
Wegfall des Zeitfensters
Bisher bremste ein Fünf-Stunden-Fenster die Interaktionen mit GPT-5.6 Sol aus. Wer dieses Limit ausschöpfte, musste die Arbeit zwangsläufig unterbrechen. Diese Einschränkung entfällt nun für die Tarife Plus, Pro und Business. OpenAI-Produktmanager Tibo begründet den Schritt mit einer außergewöhnlichen Auslastung: »Die letzten 48 Stunden von Codex und ChatGPT Work waren intensiv.«
Um den sechs Millionen aktiven Nutzern unmittelbar wieder Kapazitäten bereitzustellen, setzte OpenAI die bisherigen Verbrauchsdaten komplett zurück. Davon profitieren besonders Anwender, die Codex und ChatGPT für lokale Abfragen und Cloud-Aufgaben kombinieren, da beide auf ein gemeinsames Kontingent zugreifen. Völlig unbegrenzt agiert GPT-5.6 Sol durch die Änderungen allerdings nicht. Wöchentliche Obergrenzen bleiben abhängig vom gewählten Tarif bestehen.
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Morning. The last 48 hours of Codex and ChatGPT Work have been intense! Three important updates:
— Tibo (@thsottiaux) July 12, 2026
- Temporarily removing the 5 hour usage limit restriction for all Plus, Business and Pro plans
- Rolling out changes that will make GPT 5.6 Sol more efficient across the board and…
Effizientere Verarbeitung
Neben den gelockerten Zeitlimits verbraucht GPT-5.6 Sol künftig weniger vom verfügbaren Kontingent. OpenAI hat GPT-5.6 Sol so angepasst, dass es dieselbe Arbeitsmenge effizienter abarbeitet. Das Unternehmen nennt noch keine genauen Zahlen, der geringere Verbrauch resultiert jedoch wahrscheinlich aus einem gesenkten Token-Bedarf bei den Berechnungen.
Diese Anpassung zielt direkt auf Intensivnutzer ab. Sie können nun umfangreichere Programmierprojekte umsetzen oder autonome Agenten deutlich länger laufen lassen, bevor sie an die wöchentlichen Tarifgrenzen stoßen.